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fiyero Avatar

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„Hollywood, Ending“ hat mir wirklich gut gefallen. Besonders mochte ich, dass sich die Liebesgeschichte zwischen Kai und Juniper langsam entwickelt und nicht von Anfang an im Mittelpunkt steht. Eigentlich hätte die Geschichte für mich auch ohne die romantische Ebene funktioniert, weil die beiden zunächst vor allem sehr gute Freunde sind. Gerade das fand ich schön, weil ihre Beziehung dadurch glaubwürdig wirkt und nicht nur darauf hinausläuft, dass die beiden irgendwann ein Paar werden.
Gleichzeitig fand ich die Hollywood-Welt mit ihren ganzen Abgründen sehr spannend. Der Roman zeigt nicht nur die glamouröse Seite des Erfolgs, sondern auch, was passiert, wenn das eigene Leben plötzlich öffentlich wird und andere Menschen anfangen, über einen zu urteilen und die eigene Geschichte zu kontrollieren. Besonders interessant fand ich dabei den Gedanken, dass auch Menschen, bei denen man es zunächst überhaupt nicht erwarten würde, ihre Macht ausnutzen können.
Einige Aspekte der Geschichte haben mich dabei tatsächlich an den Fall von Jennette McCurdy erinnert, gerade was die Dynamik hinter den Kulissen und den Umgang mit jungen Schauspielerinnen betrifft.
Insgesamt fand ich die Mischung aus Freundschaft, langsam entstehender Liebesgeschichte und den Schattenseiten von Ruhm sehr gelungen. Für mich ein Buch, das deutlich mehr ist als ein klassischer Liebesroman.