Viel mehr als nur eine Liebesgeschichte!
Was weißt du über die Hollywood-Industrie? Attraktive Menschen, Geld, Macht. Aber was ist der Preis? In "Hollywood, Ending" begleiten wir Kai und Juniper, zwei aufstrebende Sterne im Filmgeschäft. Am sicheren Filmset kommen sie sich näher, doch dann schlägt die Öffentlichkeit zu. Schließlich müssen sie sich entscheiden: Bleiben Sie sich selbst treu und wenn ja, was heißt das eigentlich?
Jahre habe ich auf einen neuen Roman von John Green gewartet. Ich bin mit seinen Coming-of-Age-Romanen groß geworden und habe durch sie nochmal eine ganz andere Liebe zum Lesen entwickelt. Ich hatte also hohe Erwartungen an seinen neuen Roman, der als sein erster "Erwachsenenroman" vermarktet wird.
Tatsächlich glaube ich, dass das für mich der einzige "Kritikpunkt" an dem Buch ist. Denn ein wirklicher Erwachsenenroman ist "Hollywood, Ending" für mich nicht. Für mich ist es eher etwas zwischen Coming-of-Age und Erwachsenenroman. Im Kern geht es eben um Anfang Zwanzigjährige, die ihren Platz in der Welt suchen. Wenn ich dem einen Namen geben müsste, würde ich es vermutlich als einen reiferen Coming-of-Age-Roman bezeichnen. Tatsächlich will ich damit weniger den Roman, sondern eher das Marketing kritisieren, denn die Geschichte war eine Wucht!
John Green schreibt einfach wie kein Zweiter. Neben einer Liebesgeschichte steckt noch so viel mehr in dem Roman. Fragen nach Öffentlichkeit, Ruhm und dem Umgang mit der eigenen (schweren) Vergangenheit sind zentral in der Liebesgeschichte verwoben. Besonders überrascht hat mich das Setting des Buches. Ich habe am Anfang überhaupt nicht damit gerechnet, so viel über Hollywood, seine Maschinerie und die Licht- und Schattenseiten zu erfahren. Auf eine sehr positive Art und Weise hat es sich angefühlt, als hätte ich beim Lesen nebenbei eine Hollywood-Doku gesehen. Man hat richtig gespürt, dass hier viel Recherche betrieben wurde, um das Gefühl, Teil dieser Welt zu sein, so eindringlich abzubilden. Gefüllt wurde diese Welt mit wundervollen und vor allem greifbaren Figuren. Für mich haben sich Kai und Juniper wirklich wie echte Menschen angefühlt. Sie sind sehr vielseitig, komplex und immer wieder überraschend. Ihre Entwicklungen sind großartig, langsam und nachvollziehbar. Beide sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Die Themen, mit denen sie umgehen müssen, sind definitiv nicht leicht, aber sehr nachvollziehbar und empathisch dargelegt.
Die Handlung des Romans ist eher ruhig und langsam angelegt. Es wurde sich Zeit genommen, um in die Atmosphäre eintauchen zu können. Das muss man natürlich mögen. Die Handlung verläuft nicht Schlag auf Schlag, sondern eher Blick für Blick. Getragen wird die Handlung von John Greens altbekanntem Schreibstil. Seine Sätze, so roh und einfach sie manchmal wirken, haben oft eine zweite, tiefere Ebene. Gerade diese kleinen Momente, in denen man merkt, dass das, was geschrieben wird, nicht das ist, was eigentlich gemeint ist, sind jedes Mal wieder bewundernswert. Die Ruhe des Romans hat sich auch wirklich auf mich übertragen, so dass ich mir auch die Zeit nehmen konnte, Sätze auf mich wirken zu lassen. Das Ende empfand ich, im Gegensatz zum gesamten Roman, fast ein bisschen schnell; mit dem Ergebnis bin ich aber mehr als glücklich.
"Hollywood, Ending" ist das, worauf ich jahrelang gewartet habe. Meine Angst, dass John Green an seine alten Werke nicht rankommen würde, hat sich absolut nicht bewahrheitet. Ich habe den Roman geliebt (unfassbar geliebt) und würde ihn am liebsten gleich nochmal lesen.
Jahre habe ich auf einen neuen Roman von John Green gewartet. Ich bin mit seinen Coming-of-Age-Romanen groß geworden und habe durch sie nochmal eine ganz andere Liebe zum Lesen entwickelt. Ich hatte also hohe Erwartungen an seinen neuen Roman, der als sein erster "Erwachsenenroman" vermarktet wird.
Tatsächlich glaube ich, dass das für mich der einzige "Kritikpunkt" an dem Buch ist. Denn ein wirklicher Erwachsenenroman ist "Hollywood, Ending" für mich nicht. Für mich ist es eher etwas zwischen Coming-of-Age und Erwachsenenroman. Im Kern geht es eben um Anfang Zwanzigjährige, die ihren Platz in der Welt suchen. Wenn ich dem einen Namen geben müsste, würde ich es vermutlich als einen reiferen Coming-of-Age-Roman bezeichnen. Tatsächlich will ich damit weniger den Roman, sondern eher das Marketing kritisieren, denn die Geschichte war eine Wucht!
John Green schreibt einfach wie kein Zweiter. Neben einer Liebesgeschichte steckt noch so viel mehr in dem Roman. Fragen nach Öffentlichkeit, Ruhm und dem Umgang mit der eigenen (schweren) Vergangenheit sind zentral in der Liebesgeschichte verwoben. Besonders überrascht hat mich das Setting des Buches. Ich habe am Anfang überhaupt nicht damit gerechnet, so viel über Hollywood, seine Maschinerie und die Licht- und Schattenseiten zu erfahren. Auf eine sehr positive Art und Weise hat es sich angefühlt, als hätte ich beim Lesen nebenbei eine Hollywood-Doku gesehen. Man hat richtig gespürt, dass hier viel Recherche betrieben wurde, um das Gefühl, Teil dieser Welt zu sein, so eindringlich abzubilden. Gefüllt wurde diese Welt mit wundervollen und vor allem greifbaren Figuren. Für mich haben sich Kai und Juniper wirklich wie echte Menschen angefühlt. Sie sind sehr vielseitig, komplex und immer wieder überraschend. Ihre Entwicklungen sind großartig, langsam und nachvollziehbar. Beide sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Die Themen, mit denen sie umgehen müssen, sind definitiv nicht leicht, aber sehr nachvollziehbar und empathisch dargelegt.
Die Handlung des Romans ist eher ruhig und langsam angelegt. Es wurde sich Zeit genommen, um in die Atmosphäre eintauchen zu können. Das muss man natürlich mögen. Die Handlung verläuft nicht Schlag auf Schlag, sondern eher Blick für Blick. Getragen wird die Handlung von John Greens altbekanntem Schreibstil. Seine Sätze, so roh und einfach sie manchmal wirken, haben oft eine zweite, tiefere Ebene. Gerade diese kleinen Momente, in denen man merkt, dass das, was geschrieben wird, nicht das ist, was eigentlich gemeint ist, sind jedes Mal wieder bewundernswert. Die Ruhe des Romans hat sich auch wirklich auf mich übertragen, so dass ich mir auch die Zeit nehmen konnte, Sätze auf mich wirken zu lassen. Das Ende empfand ich, im Gegensatz zum gesamten Roman, fast ein bisschen schnell; mit dem Ergebnis bin ich aber mehr als glücklich.
"Hollywood, Ending" ist das, worauf ich jahrelang gewartet habe. Meine Angst, dass John Green an seine alten Werke nicht rankommen würde, hat sich absolut nicht bewahrheitet. Ich habe den Roman geliebt (unfassbar geliebt) und würde ihn am liebsten gleich nochmal lesen.