Wunderschöne Sprache, aber nicht ganz auf dem Niveau seiner großen Erfolge
Nach "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" waren meine Erwartungen an John Greens neuen Roman bereits sehr hoch. Nach fast zehn Jahren Pause endlich wieder ein neues Buch von ihm – und dieses Mal kein Jugendroman. Entsprechend gespannt war ich auf die Geschichte.
John Green widmet sich darin einer Vielzahl anspruchsvoller Themen: der Vergänglichkeit des Ruhms, der Skrupellosigkeit der Hollywood-Industrie und der ständigen öffentlichen Beobachtung von Menschen im Zeitalter von Instagram. Er zeigt, wie Stars vermarktet werden, ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit zu nehmen, und thematisiert Missbrauch sowie traumatische Kindheitserfahrungen. Gleichzeitig geht es um die zarten Bande der Liebe und um die Leidenschaft für Kunst und Schauspiel.
Juniper und Kai sind zwei junge Schauspieler, die gemeinsam einen Film drehen, dadurch berühmt werden und sich ineinander verlieben. Ihre Liebesgeschichte entwickelt sich auf wunderbar behutsame Weise. Die Figuren sind feinfühlig und sanft gezeichnet, und gerade die leisen Momente gehören für mich zu den Stärken des Romans. John Greens Sprache ist wunderschön, niveauvoll und voller Feingefühl. Auch schwierige Themen behandelt er respektvoll, ohne sie zu verharmlosen oder unnötig zu dramatisieren.
Die Geschichte berührt, bleibt für mich aber nicht mit derselben Eindringlichkeit im Kopf, wie ich es von John Green gewohnt bin.
Mein Fazit: Ein sprachlich wunderschöner, feinfühliger und durchaus lesenswerter Roman, der wichtige Themen aufgreift und mit seinen Figuren berührt. An die emotionale Wucht und Nachhaltigkeit seiner bisherigen großen Erfolge reicht er für mich allerdings nicht ganz heran. Meine hohen Erwartungen wurden deshalb nicht vollständig erfüllt – eine gute Geschichte ist es dennoch.
John Green widmet sich darin einer Vielzahl anspruchsvoller Themen: der Vergänglichkeit des Ruhms, der Skrupellosigkeit der Hollywood-Industrie und der ständigen öffentlichen Beobachtung von Menschen im Zeitalter von Instagram. Er zeigt, wie Stars vermarktet werden, ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit zu nehmen, und thematisiert Missbrauch sowie traumatische Kindheitserfahrungen. Gleichzeitig geht es um die zarten Bande der Liebe und um die Leidenschaft für Kunst und Schauspiel.
Juniper und Kai sind zwei junge Schauspieler, die gemeinsam einen Film drehen, dadurch berühmt werden und sich ineinander verlieben. Ihre Liebesgeschichte entwickelt sich auf wunderbar behutsame Weise. Die Figuren sind feinfühlig und sanft gezeichnet, und gerade die leisen Momente gehören für mich zu den Stärken des Romans. John Greens Sprache ist wunderschön, niveauvoll und voller Feingefühl. Auch schwierige Themen behandelt er respektvoll, ohne sie zu verharmlosen oder unnötig zu dramatisieren.
Die Geschichte berührt, bleibt für mich aber nicht mit derselben Eindringlichkeit im Kopf, wie ich es von John Green gewohnt bin.
Mein Fazit: Ein sprachlich wunderschöner, feinfühliger und durchaus lesenswerter Roman, der wichtige Themen aufgreift und mit seinen Figuren berührt. An die emotionale Wucht und Nachhaltigkeit seiner bisherigen großen Erfolge reicht er für mich allerdings nicht ganz heran. Meine hohen Erwartungen wurden deshalb nicht vollständig erfüllt – eine gute Geschichte ist es dennoch.