Zwischen Glamour und Gefühl: Ein Roman, der nicht ganz zündet
Mit „Hollywood Ending“ führt uns John Green in die Welt von Hollywood. Zwei junge Schauspieler, Juniper und Kai, drehen gemeinsam einen Film und werden während der Dreharbeiten und der anschließenden Promotour zunächst Freunde, später ein Paar. Mit wachsender Bekanntheit und wachsendem Erfolg müssen sich beide ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Wie ehrlich ist man in Hollywood, und wie sehr kann man dort lieben? Diese Fragen will der Autor anhand seiner Hauptfiguren verhandeln.
Der Einstieg fiel mir nicht leicht. Weder die Figuren noch das Setting erschlossen sich mir sofort. Juniper, ehemaliger Kinderstar, wirkt abgebrüht und erfolgsorientiert, Kai dagegen etwas verpeilt und fehl am Platz im Showbusiness. Das ist sicher beabsichtigt, erschwerte mir aber zunächst die Identifikation. Sympathisch waren mir beide anfangs nicht, sie wachsen erst im Verlauf des Romans.
Die Geschichte ist simpel gehalten und bleibt von der Lebensrealität der meisten Leser weit entfernt. Zwei zentrale Themen prägen die Figuren: die elterliche Vernachlässigung bei Juniper und der Missbrauch bei Kai. Beide Themen wirken bis in die Gegenwart der Handlung hinein, werden aber nicht in der Tiefe beleuchtet, die sie verdient hätten. Die Liebesgeschichte empfand ich zunächst als Anti-Love-Story.
Insgesamt hat mich der Roman nicht wirklich abgeholt, unterhaltsam war er dennoch.
Der Einstieg fiel mir nicht leicht. Weder die Figuren noch das Setting erschlossen sich mir sofort. Juniper, ehemaliger Kinderstar, wirkt abgebrüht und erfolgsorientiert, Kai dagegen etwas verpeilt und fehl am Platz im Showbusiness. Das ist sicher beabsichtigt, erschwerte mir aber zunächst die Identifikation. Sympathisch waren mir beide anfangs nicht, sie wachsen erst im Verlauf des Romans.
Die Geschichte ist simpel gehalten und bleibt von der Lebensrealität der meisten Leser weit entfernt. Zwei zentrale Themen prägen die Figuren: die elterliche Vernachlässigung bei Juniper und der Missbrauch bei Kai. Beide Themen wirken bis in die Gegenwart der Handlung hinein, werden aber nicht in der Tiefe beleuchtet, die sie verdient hätten. Die Liebesgeschichte empfand ich zunächst als Anti-Love-Story.
Insgesamt hat mich der Roman nicht wirklich abgeholt, unterhaltsam war er dennoch.