Schon schön mit ein paar Stolpersteinen!

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stef1985 Avatar

Von

✨𝑹𝒆𝒛𝒆𝒏𝒔𝒊𝒐𝒏

🕵️ Mein erstes Sherlock Holmes Buch und obwohl ich die Filme und vor allem die BBC-Serie liebe. Und genau da setzt das Buch auch an: Der Schreibstil hat mich total an die Serie erinnert. Schnell, clever, britisch, genau mein Ding!

🕵️ Aber: Die Perspektivwechsel zwischen Watson (Holmes) und Moran (Moriarty) waren nicht gekennzeichnet, und das hat’s mir echt schwer gemacht. Ich saß öfter da und dachte: „Moment, wer spricht gerade?“ Gerade ohne visuelle Unterstützung war das manchmal verwirrend, denn das Buch wird in der Ich-Perspektive erzählt, allerdings ist es einmal Watson und eben einmal Moran, der Helfer von Moriarty. Und leider blieb Sherlock Holmes für mich etwas blass. Durch die wechselnden POVs fehlte mir die Tiefe zu ihm, die ich sonst aus Film und Serie kenne.

🕵️ Da ich die Originale von Doyle nie gelesen habe, bin ich ohne große Erwartungen rangegangen und wurde durchaus positiv überrascht. Der Flair war da, die Atmosphäre stimmte. Nur der Fall selbst? Der war für mich ziemlich verworren. Ob das am Medium Buch liegt oder am Fall selbst, kann ich nicht sagen, aber ich bin was Krimis angeht vielleicht einfach eher visuell geprägt.

💫𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Für eingefleischte Holmes-Fans sicher ein spannender Twist auf die altbekannte Geschichte. Für mich war’s eine interessante, stilvolle Lektüre für zwischendurch mit kleinen Stolpersteinen, aber definitiv mit Charme und einfach mal was anderes als meine typischen Bücher. 📚❤️