Eine kleine Lüge mit fatalen Folgen...
Das Buchcover finde ich sehr spannend. Durch die Gestaltung hat man den Eindruck beobachtet zu werden. Das Cober fällt auf jeden Fall auf und erzeugt Emotionen - finde ich toll!
Die Leseprobe war sehr spannend und macht mich neugierig, wie es weitergeht. Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil von der ersten Seite an in die Geschichte gezogen. Sehr interessant habe ich es gefunden, dass die Handlung in den 60er bzw. den 70ern angesiedelt ist - das ist mal was ganz anderes und habe ich so noch kaum wo gesehen.
Zum Spannungsaufbau: Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal 1966/1967. Marsibil (13) und Stina (15) sind Schwestern. In dieser Zeit kommt es auch dazu, dass Stina verschwindet und nur eine blutige Jacke gefunden wird.
Während Stina quasi der Sonnenschein ist und die Welt positiv sieht, sieht sich Marsibil eher als eine Pessimistin. Sie wünscht sich mehr wie ihre große Schwester zu sein. Über eine Annonce in einer Zeitschrift lernt Marsibil ihren Brieffreund Bergur kennen und gibt sich als ihre Schwester Stina aus. Ein Jahr lang schreiben sich die beiden, dann schlägt Bergur ein Treffen vor. Marsibil kommt etwas dazwischen, ihr Treffen findet nicht statt; dafür ist Stina verschwunden. Dann gibt es die Zeitebene 10 Jahre später, also 1977. Hier erfahrt man beim Lesen, dass Marsibil unter Schlafstörungen leidet und von dem Briefwechsel scheinbar niemandem etwas gesagt hat. In dieser Zeit jährt sich Stinas Verschwinden zum 10. Mal und Marsibil erhält einen Brief an ihren richtigen Namen adressiert in der gleichen Handschrift wie sie ihr ehemaliger Brieffreund hatte.
Ich finden den Spannungsaufbau sehr gelungen. Man merkt gleich, dass der Brieffreund und das Verschwunden der Schwester in irgendeiner Weise zusammenhängen müssen. Man merkt auch toll, wie stark Marsibils unter den Umständen leidet. Und es geht um Schuld. Dadurch, dass Marsibil als eine Person mit Schlafstörungen präsentiert wird, bekommt man den Eindruck, dass sie sich selbst in ihrer eigenen Wahrnehmung nicht völlig traut. Was zusätzlich Spannung erzeugt.
Die Charaktere finde spannend und sehr interessant. Der Schreibstil erzeugt einen Sog, sodass man wissen will, wie es weiter geht. Zudem wird die Geschichte sowohl aus Marsibils, als auch aus Stinas Perspektive erzählt. So eine Erzählweise mag ich total gerne.
Ich bin sehr neugierig welche Wendungen der Thriller noch annehmen wird. Die Fragen und Vermutungen schwirren schon in meinem Kopf herum. Ich erwarte mir einen Thriller voller Plottwists, gruseliger Momente, mit Drama und auch der Frage was real ist und was nicht....also auf jeden Fall ein Buch, das ich am liebsten nicht mehr aus der Hand legen mag.
Über ein Vorab-Rezensionsexemplar würde ich mich sehr freuen!
Die Leseprobe war sehr spannend und macht mich neugierig, wie es weitergeht. Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil von der ersten Seite an in die Geschichte gezogen. Sehr interessant habe ich es gefunden, dass die Handlung in den 60er bzw. den 70ern angesiedelt ist - das ist mal was ganz anderes und habe ich so noch kaum wo gesehen.
Zum Spannungsaufbau: Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal 1966/1967. Marsibil (13) und Stina (15) sind Schwestern. In dieser Zeit kommt es auch dazu, dass Stina verschwindet und nur eine blutige Jacke gefunden wird.
Während Stina quasi der Sonnenschein ist und die Welt positiv sieht, sieht sich Marsibil eher als eine Pessimistin. Sie wünscht sich mehr wie ihre große Schwester zu sein. Über eine Annonce in einer Zeitschrift lernt Marsibil ihren Brieffreund Bergur kennen und gibt sich als ihre Schwester Stina aus. Ein Jahr lang schreiben sich die beiden, dann schlägt Bergur ein Treffen vor. Marsibil kommt etwas dazwischen, ihr Treffen findet nicht statt; dafür ist Stina verschwunden. Dann gibt es die Zeitebene 10 Jahre später, also 1977. Hier erfahrt man beim Lesen, dass Marsibil unter Schlafstörungen leidet und von dem Briefwechsel scheinbar niemandem etwas gesagt hat. In dieser Zeit jährt sich Stinas Verschwinden zum 10. Mal und Marsibil erhält einen Brief an ihren richtigen Namen adressiert in der gleichen Handschrift wie sie ihr ehemaliger Brieffreund hatte.
Ich finden den Spannungsaufbau sehr gelungen. Man merkt gleich, dass der Brieffreund und das Verschwunden der Schwester in irgendeiner Weise zusammenhängen müssen. Man merkt auch toll, wie stark Marsibils unter den Umständen leidet. Und es geht um Schuld. Dadurch, dass Marsibil als eine Person mit Schlafstörungen präsentiert wird, bekommt man den Eindruck, dass sie sich selbst in ihrer eigenen Wahrnehmung nicht völlig traut. Was zusätzlich Spannung erzeugt.
Die Charaktere finde spannend und sehr interessant. Der Schreibstil erzeugt einen Sog, sodass man wissen will, wie es weiter geht. Zudem wird die Geschichte sowohl aus Marsibils, als auch aus Stinas Perspektive erzählt. So eine Erzählweise mag ich total gerne.
Ich bin sehr neugierig welche Wendungen der Thriller noch annehmen wird. Die Fragen und Vermutungen schwirren schon in meinem Kopf herum. Ich erwarte mir einen Thriller voller Plottwists, gruseliger Momente, mit Drama und auch der Frage was real ist und was nicht....also auf jeden Fall ein Buch, das ich am liebsten nicht mehr aus der Hand legen mag.
Über ein Vorab-Rezensionsexemplar würde ich mich sehr freuen!