Gefangen im eigenen Kopf
Das eindringliche Cover mit dem starrenden Auge und der beklemmenden Farbgestaltung erzeugt sofort eine unheimliche Spannung. Der atmosphärische Schreibstil zieht einen tief in Marsibils zunehmend verschwimmende Wahrnehmung hinein, sodass man ihren Verfall spührt. Besonders die vielen offenen Fragen rund um das Verschwinden ihrer Schwester machen neugierig auf eine psychologisch intensive Geschichte, deren Geheimnisse ich unbedingt weiter ergründen möchte.