Nervenkitzel vorprogrammiert!
Marsi konnte damals nicht vorhersehen, welche gravierenden Folgen ihre Brieffreundschaft und das heimliche Treffen haben würden. Selbst zehn Jahre später sind die Schuldgefühle wegen des Verschwindens ihrer älteren Schwester noch immer allgegenwärtig. Während ich die Leseprobe gelesen habe, habe ich mich ständig gefragt, ob tatsächlich Marsis Brieffreund dahintersteckt oder ob sich hier eine ganz andere, langsam zuschnappende Falle verbirgt. Auch dass ihre Schwester selbst zu Wort kommt, lässt mich an dieser Theorie zweifeln. Die Leseprobe hat bei mir ein bedrückendes Gefühl von Leere ausgelöst, geprägt von dem Schmerz, den Marsi und ihre Familie durchleben. Gleichzeitig ist alles so anschaulich geschildert, dass es große Neugier auf das gesamte Buch weckt.