Düsterer Island-Thriller

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mel3003 Avatar

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Im Winter 1967 verschwindet die 16-jährige Kristin nachts und kehrt nicht mehr zurück. Auch zehn Jahre später kann ihre Schwester Marsibil nicht loslassen und versucht herauszufinden, was damals mit Kristin geschah. Dabei stößt sie auf einige Abgründe und muss sich zudem fragen, was ihr damaliger Brieffreund mit dem Verschwinden zu tun haben könnte. Denn mit genau diesem wollte sie sich in der Nacht ihres Verschwindens treffen.

Die Atmosphäre ist perfekt eingefangen. Die Ereignisse sind düster, beklemmend und sehr einnehmend. Dazu passen auch die sehr eigenwilligen Charaktere wie Marsibil, deren Eltern und auch die Dorfbewohner. Auch wenn das Tempo stellenweise etwas langsam ist, ist der Thriller spannend. Das Ende konnte mich definitiv überraschen.

Die „Mörderisches Island“-Reihe der Autorin gefällt mir zwar besser, aber auch dieser Psychothriller ist absolut lesenswert!