ein verwirrender Thriller
Bei „Home before Dark“ von Eva Björg AEgisdottir, erschienen im @kiwi_verlag , handelt es sich um einen soliden Psychothriller, der etwas braucht, um in Fahrt zu kommen und bis zum Ende für einige Verwirrung sorgt.
Erzählt wird dieser Psychothriller auf zwei Zeitebenen, in den Sechziger und den Siebziger Jahren mit einem Zeitabstand von 10 Jahren.
1967 verschwindet die siebzehnjährige Kristin auf dem Heimweg spurlos. Ihre Schwester Marsibel fühlt sich verantwortlich, hatte sie doch in Kristins Namen eine Brieffreundschaft aufgebaut und wollte sich an diesem Abend mit dem Brieffreund in der Gegend treffen, in der Kristin verschwand.
10Jahre später kommt Marsibel zurück in ihr Elternhaus, um herauszufinden, was mit ihrer Schwester passiert ist.
Ich fand die Grundidee dieser Geschichte wirklich gut und versprach mir ein spannendes Leseerlebnis. Eine gewisse Grundspannung von Anfang an kann man auch nicht abstreiten, aber mir haben so einige Aspekte das Lesen schwer gemacht. Als erstes die vielen Namen, die sich für mich als Nichtisländerin manchmal ähnelten, sodass ich immer zurück blättern musste, wer jetzt wer ist. Es gab auch viele verschiedene Handlungsstränge, die nicht immer stringent waren, viele mögliche Täter wurden präsentiert, die der Spannung zwar zuträglich waren, aber auch verwirrten, weil einfach zu viele Handlungsstränge aufgemacht wurden.
Nach und nach kristallisierte sich heraus, dass das Trauma des Verschwindens von Kristin die ganze Familie psychisch zerstört hat. Starker Alkoholkonsum bei den Eltern, Familien,- und Eheprobleme und noch ein Geheimnis aus der Vergangenheit, kein Wunder , dass Marsibel in psychologische Behandlung muss und häufig nicht zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden kann.Auch das war manchmal etwas mühsam zu lesen.
Im letzten Drittel steigert sich die Spannung aber, es löst sich einiges auf, doch es bleiben Fragen, die mein logisches Verständnis nicht lösen konnte.Ich möchte jetzt nicht Spoilern, deshalb kann ich es nicht genauer erklären.
Wer Psychthriller mag, die sich ganz langsam entwickeln, vor vielen Namen und Handlungssträngen nicht zurückschreckt und bei dem nicht immer alles logisch sein muss, der wird sicherlich auf seine Kosten kommen.
Erzählt wird dieser Psychothriller auf zwei Zeitebenen, in den Sechziger und den Siebziger Jahren mit einem Zeitabstand von 10 Jahren.
1967 verschwindet die siebzehnjährige Kristin auf dem Heimweg spurlos. Ihre Schwester Marsibel fühlt sich verantwortlich, hatte sie doch in Kristins Namen eine Brieffreundschaft aufgebaut und wollte sich an diesem Abend mit dem Brieffreund in der Gegend treffen, in der Kristin verschwand.
10Jahre später kommt Marsibel zurück in ihr Elternhaus, um herauszufinden, was mit ihrer Schwester passiert ist.
Ich fand die Grundidee dieser Geschichte wirklich gut und versprach mir ein spannendes Leseerlebnis. Eine gewisse Grundspannung von Anfang an kann man auch nicht abstreiten, aber mir haben so einige Aspekte das Lesen schwer gemacht. Als erstes die vielen Namen, die sich für mich als Nichtisländerin manchmal ähnelten, sodass ich immer zurück blättern musste, wer jetzt wer ist. Es gab auch viele verschiedene Handlungsstränge, die nicht immer stringent waren, viele mögliche Täter wurden präsentiert, die der Spannung zwar zuträglich waren, aber auch verwirrten, weil einfach zu viele Handlungsstränge aufgemacht wurden.
Nach und nach kristallisierte sich heraus, dass das Trauma des Verschwindens von Kristin die ganze Familie psychisch zerstört hat. Starker Alkoholkonsum bei den Eltern, Familien,- und Eheprobleme und noch ein Geheimnis aus der Vergangenheit, kein Wunder , dass Marsibel in psychologische Behandlung muss und häufig nicht zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden kann.Auch das war manchmal etwas mühsam zu lesen.
Im letzten Drittel steigert sich die Spannung aber, es löst sich einiges auf, doch es bleiben Fragen, die mein logisches Verständnis nicht lösen konnte.Ich möchte jetzt nicht Spoilern, deshalb kann ich es nicht genauer erklären.
Wer Psychthriller mag, die sich ganz langsam entwickeln, vor vielen Namen und Handlungssträngen nicht zurückschreckt und bei dem nicht immer alles logisch sein muss, der wird sicherlich auf seine Kosten kommen.