Einstieg schwergefallen
Marsibil, kurz Marsi, kann seit 10 Jahren nicht damit Leben, dass sie nicht weiß, was mit ihrer großen Schwester passiert ist. Vor 10 Jahren verschwand sie und seitdem gilt sie als vermisst. Marsi war damals 14 Jahre alt. Ein wenig gibt sie sich selbst die Schuld am Verschwinden von Stina, hat nachts noch immer oft Alpträume. Doch nun will sie endlich wissen, was damals passiert ist….
Am Anfang habe ich mich sehr schwergetan mit dem Buch. War sogar schon soweit es beiseite zu legen. Zum Glück habe ich dem nicht nachgegeben, denn nach etwa 1/3 hat der Thriller an Spannung gewonnen. Die Familie von Marsi hat nicht nur ein dunkles Geheimnis und diese Geheimnisse werden dem Leser Stück für Stück preisgegeben. Dabei bedient sich die Autorin zweier Zeitebenen und erzählt darin aus der Sicht der jeweiligen Figur. Einmal in der Gegenwart Marsis und in den 60er Jahren aus der Sicht von Stina. Geschickt hat mich die Autorin hierbei auf Irrwege geführt, um anschließend eine völlig andere Wahrheit ans Licht zu bringen. Das war schon geschickt entwickelt. Wobei ich sagen muss, dass Marsi mir nicht unbedingt sympathisch war. In meinen Augen war sie unkontrolliert und hatte ihr Leben kaum im Griff. Mitleid mit ihr hatte ich kaum. Überhaupt habe ich mich beim Lesen vielfach gefragt, ob in Island unter den Jugendlichen und Erwachsenen wirklich so viel getrunken wird wie hier geschildert. Am Ende sind bei mir so einige Fragen offengeblieben. Schade, die Antworten darauf hätte ich gerne noch erfahren. Insgesamt gibt’s von mir 3,5 Lese-Sterne.
Am Anfang habe ich mich sehr schwergetan mit dem Buch. War sogar schon soweit es beiseite zu legen. Zum Glück habe ich dem nicht nachgegeben, denn nach etwa 1/3 hat der Thriller an Spannung gewonnen. Die Familie von Marsi hat nicht nur ein dunkles Geheimnis und diese Geheimnisse werden dem Leser Stück für Stück preisgegeben. Dabei bedient sich die Autorin zweier Zeitebenen und erzählt darin aus der Sicht der jeweiligen Figur. Einmal in der Gegenwart Marsis und in den 60er Jahren aus der Sicht von Stina. Geschickt hat mich die Autorin hierbei auf Irrwege geführt, um anschließend eine völlig andere Wahrheit ans Licht zu bringen. Das war schon geschickt entwickelt. Wobei ich sagen muss, dass Marsi mir nicht unbedingt sympathisch war. In meinen Augen war sie unkontrolliert und hatte ihr Leben kaum im Griff. Mitleid mit ihr hatte ich kaum. Überhaupt habe ich mich beim Lesen vielfach gefragt, ob in Island unter den Jugendlichen und Erwachsenen wirklich so viel getrunken wird wie hier geschildert. Am Ende sind bei mir so einige Fragen offengeblieben. Schade, die Antworten darauf hätte ich gerne noch erfahren. Insgesamt gibt’s von mir 3,5 Lese-Sterne.