Familiengeheimnissen auf der Spur

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Der Einstieg in die Geschichte war gut und hat mich sofort neugierig gemacht. Das Verschwinden von Kristin und die Rückkehr ihrer Schwester Marsibil in die Heimat sorgen für eine geheimnisvolle Atmosphäre. Besonders gut gefallen hat mir, wie nach und nach immer neue Hinweise ans Licht kommen und man lange rätselt, was damals wirklich passiert ist.

Zwischendurch hatte die Handlung für meinen Geschmack allerdings ein paar Längen, da ständig Dinge wiederholt wurden. Dadurch ist die Spannung nicht durchgehend auf demselben Niveau geblieben. Im letzten Drittel nimmt der Thriller dann deutlich an Fahrt auf. Die überraschenden Wendungen und das stimmige Finale konnten mich schließlich überzeugen und haben vieles wieder wettgemacht. Ich persönlich hätte das Buch etwas anders aufgebaut, so das die zeitlichen Sprünge von Anfang für mich einen besseren Lesefluss ergeben hätten.

Insgesamt ein atmosphärischer Psychothriller mit interessanten Figuren und einer packenden Auflösung. Wer Familiengeheimnissen mag, wird hier gut unterhalten.