Fesselnd von Anfang bis Schluss

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oberchaot Avatar

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Als ich das Buch auspackte, war ich hocherfreut über das Cover. Dass die Seitenränder ebenfalls beschriftet sind mit dem Titel, macht es noch ansprechender.
Zur Handlung selbst muss ich sagen, war ich etwas erstaunt, dass es in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts spielte. Das hat mich aber nicht gestört.
Es geht darum, dass vor 10 Jahren Kristin verschwand. Marsibil, ihre Schwester, die inzwischen in Reykjavik lebt, besucht ihre Eltern anlässlich des runden Jahrestages. Durch einen an sie adressierten anonymen Brief ist sie motiviert, den Spuren von Kristin nachzugehen und ihr Verschwinden aufzuklären. Und jetzt wird es ziemlich chaotisch. Sehr viele Menschen in ihrem gemeinsamen Umfeld könnten etwas mit ihrem Verschwinden zu tun gehabt haben, viele hätten ein Motiv gehabt.
Und das macht das Buch so spannend bis zum Schluss. Auch ist vieles nicht so wie es scheint. Und zum Schluss war ich noch darüber erfreut, dass ich zwei Stellen entdeckt habe, wo die Autorin interessante Lebensweisheiten hineinknüpfte. Ich kann das Buch sehr empfehlen.