Fesselnde Geschichte mit langsamen Einstieg

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gewittertierchen Avatar

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Schon der Klappentext und das Cover haben mich angesprochen und mich dazu verleitet das Buch lesen zu wollen, doch ersten Seiten hatten mich dann vollkommen in ihrem Bann.
Die Autorin beschreibt die Umgebungen und Geschehnisse so bildlich, dass man sich gleich in das Ganze hineinversetzt fühlt und die Trostlosigkeit von Marsis Leben nach dem Verschwinden ihrer Schwester wirklich spüren kann. Man erfährt wie die Familie ist und es diese beeinflusst hat. Man erfährt aber auch in Rückblicken wie Stinas Leben war, bevor sie verschwand. Auch erfährt man was Marsi mit der ganzen Geschichte zu tun hat und dass sie die ganzen Jahre ein Geheimnis gut für sich behalten hat. Man lernt also beide Schwestern kennen und erfährt besonders viel über Stinas Leben mit ihren Wünschen und Träumen für die Zukunft.
Nun nach 10 Jahren hat sich aber etwas geändert und Marsi fängt an selbst zu ermitteln oder eher Dinge zu hinterfragen und sich Gedanken zu machen. Es ist ein langsamer und schleichender Vorgang, wie das ganze Buch, dass ohne brutale Szenen auskommt und doch fesselt.
Diese Perspektivenwechsel sind inzwischen sehr weit verbreitet, doch hier fand ich selbst sie wirklich ein passendes und gutes Mittel um die ganze Geschichte spannend und fesselnd zu verpacken und zu erzählen.
Fazit: Für mich ein gelungener Thriller, der fesselnd ist ohne zu aggressiv und brutal zu sein. In einem schönen Setting zu einer Zeit als das Leben noch einfacher und unbeschwerter schien und noch nicht alles voller Technik war und man über Handys Dinge schnell orten konnte. Ich habe mich sehr gut in das Buch hineinversetzen können und war sehr gefesselt davon erfahren zu wollen was mit Stina passiert ist. Definitiv eine Leseempfehlung von mit, wenn man auf Thriller steht und es auch gerne mal ruhiger und subtiler mag.