Fordernd, psychologisch stark und stimmig
Auf den ersten Seiten lernen wir Marsi kennen und erfahren von ihrem geheimnisvollen Brieffreund, den sie bis heute noch nie getroffen hat – der aber vermutlich etwas mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat. Ein stärkeres Motiv herauszufinden, was passiert ist, gibt es also wohl kaum für sie. Auch hat mir gefallen, dass Marsis Gefühle dabei total offengelegt wurden: ihre innere Zerrissenheit, ihre Schuldgefühle und diese ständige Unsicherheit, was sie eigentlich glauben kann und was nicht. Die Belastung ist hoch und als Leser merkt man, wie sie immer mehr den Halt verliert.
Im ersten Drittel hatte ich noch etwas Probleme mit den vielen Namen und den ständigen Zeitsprüngen, aber das hat sich mit jeder Seite gelegt. Vor allem die Perspektive aus der Vergangenheit rund um ihre Schwester Stina hat noch mal zusätzliche Spannung und wichtigen Kontext reingebracht.
Das Ende hat mich dann tatsächlich noch mal positiv überrascht und am Schluss hat vieles Sinn ergeben – auch wenn die Geschichte insgesamt stark auf die Psyche ausgelegt ist, was ich aber ziemlich gut und gelungen fand.
Fazit: Eine etwas fordernde, aber am Ende überraschend stimmige Geschichte mit starkem psychologischen Fokus. Da geht auf jeden Fall eine Empfehlung raus!
Im ersten Drittel hatte ich noch etwas Probleme mit den vielen Namen und den ständigen Zeitsprüngen, aber das hat sich mit jeder Seite gelegt. Vor allem die Perspektive aus der Vergangenheit rund um ihre Schwester Stina hat noch mal zusätzliche Spannung und wichtigen Kontext reingebracht.
Das Ende hat mich dann tatsächlich noch mal positiv überrascht und am Schluss hat vieles Sinn ergeben – auch wenn die Geschichte insgesamt stark auf die Psyche ausgelegt ist, was ich aber ziemlich gut und gelungen fand.
Fazit: Eine etwas fordernde, aber am Ende überraschend stimmige Geschichte mit starkem psychologischen Fokus. Da geht auf jeden Fall eine Empfehlung raus!