Gute Spannung, aber nicht durchgehend packend
Marsibil erhält Jahre nach dem Verschwinden ihrer Schwester Stina einen Brief, der sie aus der Bahn wirft. Sie denkt, dass ihr damaliger Brieffreund nun hinter ihr her ist. Daraufhin fängt sie an, im Fall ihrer Schwester Nachforschungen zu betreiben.
Die Handlung springt abwechselnd von der Gegenwart in die Vergangenheit (vor Stinas Verschwinden) und zeigt die Perspektive von Stina und Marsibil auf. Der plötzliche Brief zu Beginn erzeugt sofort Spannung, die sich relativ lange auf einem konstanten Niveau hält. Mit der Zeit verdächtigt man das Umfeld von Stina und sogar einzelne sehr nahestehende Personen. Ab ungefähr der Mitte des Buches empfand ich es als Psychothriller, da Realität und Traum immer mehr ineinander verschwommen. Die Handlung lässt etwas nach bei drei Virteln der Lektüre und steigt danach wieder an, sobald Marsibil näher an die Wahrheit kommt. Daher hat sich die Geschichte stellenweise etwas langatmig angefühlt, weil da nicht viel passierte. Das Ende habe ich trotz Mitdenken nicht kommen sehen.
Die Atmosphäre ist konstant angespannt und düster, passend zum Cover. Die Umgebung und Natur Islands wurde super eingefangen.
Am meisten konnte ich mich mit Marsibil und Stina identifizieren, da wir ihre Erzählperspektive erfahren. Die Mutter bleibt für mich am meisten distanziert und wirkte auf mich unsympathisch. Auch Marsibil ist mir manchmal zu anstrengend.
Insgesamt war es eine spannende Lektüre, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte, da die Handlung für mich nicht wie ein klassischer Psychothriller war, dafür hätte die psychologische Komponente noch stärker sein müssen. Zudem war mir die Handlung teilweise zu chaotisch erzählt.
Die Handlung springt abwechselnd von der Gegenwart in die Vergangenheit (vor Stinas Verschwinden) und zeigt die Perspektive von Stina und Marsibil auf. Der plötzliche Brief zu Beginn erzeugt sofort Spannung, die sich relativ lange auf einem konstanten Niveau hält. Mit der Zeit verdächtigt man das Umfeld von Stina und sogar einzelne sehr nahestehende Personen. Ab ungefähr der Mitte des Buches empfand ich es als Psychothriller, da Realität und Traum immer mehr ineinander verschwommen. Die Handlung lässt etwas nach bei drei Virteln der Lektüre und steigt danach wieder an, sobald Marsibil näher an die Wahrheit kommt. Daher hat sich die Geschichte stellenweise etwas langatmig angefühlt, weil da nicht viel passierte. Das Ende habe ich trotz Mitdenken nicht kommen sehen.
Die Atmosphäre ist konstant angespannt und düster, passend zum Cover. Die Umgebung und Natur Islands wurde super eingefangen.
Am meisten konnte ich mich mit Marsibil und Stina identifizieren, da wir ihre Erzählperspektive erfahren. Die Mutter bleibt für mich am meisten distanziert und wirkte auf mich unsympathisch. Auch Marsibil ist mir manchmal zu anstrengend.
Insgesamt war es eine spannende Lektüre, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte, da die Handlung für mich nicht wie ein klassischer Psychothriller war, dafür hätte die psychologische Komponente noch stärker sein müssen. Zudem war mir die Handlung teilweise zu chaotisch erzählt.