Langatmig und irrational
Schon länger hatte ich die Reihe „Mörderisches Island“ von Eva Björg Ægisdóttir auf meiner to read - Liste, hatte aber immer genügend andere Lektüre und habe den Kauf vor mir her geschoben. Um so mehr freute ich mich darauf, das neueste Buch der Autorin zu lesen. Leider hat es mich sehr enttäuscht. Und das lag nur teilweise an meinen vielleicht zu hohen Erwartungen.
Die Grundidee klingt interessant und spannend: Die Jugendliche Marsi beginnt nach Lesen einer Jugendzeitschrift eine Brieffreundschaft mit einem Jungen, gibt sich aber als ihre ältere Schwester aus. Diese Schwester verschwindet spurlos, als Marsi sich mit dem Brieffreund treffen will. Was Ægisdóttir aber daraus macht, hat mir in vielen Teilen nicht gefallen. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitebenen aus den Perspektiven der beiden Mädchen, vor dem Verschwinden 1967 und aus Marsis Sicht 10 Jahre später, als sie den Verbleib ihrer Schwester aufklären will. Soweit so gut und in Thrillern nicht unüblich. Aber 300 teilweise quälende Seiten lang werden die beiden Mädchen, ihre Clique und ihre Eltern vorgestellt, allen werden Eigenschaften und Handlungen zugeschrieben, die sie verdächtig machen, es ist verwirrend, die Handlung dreht sich im Kreis bzw. geht nicht voran. Langatmig, wenig spannend, nicht überzeugende Charaktere. Und als es scheinbar doch noch spannend wird, folgt eine dubiose irrationale Aufklärung des Verschwindens. Schade drum.
Die Grundidee klingt interessant und spannend: Die Jugendliche Marsi beginnt nach Lesen einer Jugendzeitschrift eine Brieffreundschaft mit einem Jungen, gibt sich aber als ihre ältere Schwester aus. Diese Schwester verschwindet spurlos, als Marsi sich mit dem Brieffreund treffen will. Was Ægisdóttir aber daraus macht, hat mir in vielen Teilen nicht gefallen. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitebenen aus den Perspektiven der beiden Mädchen, vor dem Verschwinden 1967 und aus Marsis Sicht 10 Jahre später, als sie den Verbleib ihrer Schwester aufklären will. Soweit so gut und in Thrillern nicht unüblich. Aber 300 teilweise quälende Seiten lang werden die beiden Mädchen, ihre Clique und ihre Eltern vorgestellt, allen werden Eigenschaften und Handlungen zugeschrieben, die sie verdächtig machen, es ist verwirrend, die Handlung dreht sich im Kreis bzw. geht nicht voran. Langatmig, wenig spannend, nicht überzeugende Charaktere. Und als es scheinbar doch noch spannend wird, folgt eine dubiose irrationale Aufklärung des Verschwindens. Schade drum.