Leider kein Psychothriller, wie deklariert, sondern vielmehr ein flacher Krimi.
Nach vielen Jahren Thrillerpause habe ich beschlossen, dass es mal wieder Zeit ist und mich für Home before Dark entschieden. Leider war das jetzt eine eher enttäuschende Sache, denn was ich bekommen habe, war vielmehr ein seichter Krimi, anstatt eines actionreichen Psychothrillers. Denn ja, der Thrill hat mir hier zu hundertprozent gefehlt.
Die Geschichte wartet mit 2 POVs auf, was an sich eine tolle Idee war, da wir einerseits die Protagonistin Marsibil in der Gegenwart, also 1977, begleiten und zusätzlich Einblick in Stinas Leben in dem Jahr vor ihrem Verschwinden bekommen.
Nur leider wurde gefühlt alles irgendwie schlecht umgesetzt. Stinas Sicht war einerseits aufschlussreich, größtenteils vieles davon aber einfach überflüssig. Hier sollten lediglich immer noch mehr Verdächtige geliefert werden.
Auch das ist ein großer Kritikpunkt von mir. Leielder hat die Autorin auf Biegen und Brechen versucht jede einzelne Person im Umfeld von Kristin aka Stina verdächtig zu machen. Jeder, wirklich jeder im Dorf, sollte ein Motiv bekommen. Das fand ich unglaublich nervig und hat den ganzen Thrill aus der Geschichte genommen und es zu 100% in die Krimi-Schiene geleitet.
Hinzu kam für mich, dass die mindestens ersten zwei Drittel einfach nur langatmig waren. Langatmig und langweilig. Ich merke das, wenn ich nebenbei permanent aufs Handy schaue, dass ein Buch meinen Fokus nicht halten kann. Das letzte Drittel bis Viertel waren okay, hier ist viel passiert, allerdings weist die Auflösung dann schon wieder Logikfehler auf, die mich einfach stören, wobei andere Dinge dann einfach auslaufen gelassen wurden, was wiederum nicht zum bisher Geschehenen gepasst hat.
Was mich zusätzlich gestört hat, war, dass die Autorin für Marsibils POV die Vergangenheitsform gewählt hat, Stinas POV (wir erinnern uns, das geschah alles 19 Jahre vorher) jedoch in der Gegenwartsform geschrieben wurde. Sowas ist einfach irritierend. Andersherum hätte es ja vielleicht noch Sinn gemacht, aber so? Absolut sinnfrei.
Alles in allem war es eine tolle Idee, mit leider nur mäßig starker Umsetzung und einer falschen Genre-Einordnung.
Daher von mir nur 2,5 Sterne.
Die Geschichte wartet mit 2 POVs auf, was an sich eine tolle Idee war, da wir einerseits die Protagonistin Marsibil in der Gegenwart, also 1977, begleiten und zusätzlich Einblick in Stinas Leben in dem Jahr vor ihrem Verschwinden bekommen.
Nur leider wurde gefühlt alles irgendwie schlecht umgesetzt. Stinas Sicht war einerseits aufschlussreich, größtenteils vieles davon aber einfach überflüssig. Hier sollten lediglich immer noch mehr Verdächtige geliefert werden.
Auch das ist ein großer Kritikpunkt von mir. Leielder hat die Autorin auf Biegen und Brechen versucht jede einzelne Person im Umfeld von Kristin aka Stina verdächtig zu machen. Jeder, wirklich jeder im Dorf, sollte ein Motiv bekommen. Das fand ich unglaublich nervig und hat den ganzen Thrill aus der Geschichte genommen und es zu 100% in die Krimi-Schiene geleitet.
Hinzu kam für mich, dass die mindestens ersten zwei Drittel einfach nur langatmig waren. Langatmig und langweilig. Ich merke das, wenn ich nebenbei permanent aufs Handy schaue, dass ein Buch meinen Fokus nicht halten kann. Das letzte Drittel bis Viertel waren okay, hier ist viel passiert, allerdings weist die Auflösung dann schon wieder Logikfehler auf, die mich einfach stören, wobei andere Dinge dann einfach auslaufen gelassen wurden, was wiederum nicht zum bisher Geschehenen gepasst hat.
Was mich zusätzlich gestört hat, war, dass die Autorin für Marsibils POV die Vergangenheitsform gewählt hat, Stinas POV (wir erinnern uns, das geschah alles 19 Jahre vorher) jedoch in der Gegenwartsform geschrieben wurde. Sowas ist einfach irritierend. Andersherum hätte es ja vielleicht noch Sinn gemacht, aber so? Absolut sinnfrei.
Alles in allem war es eine tolle Idee, mit leider nur mäßig starker Umsetzung und einer falschen Genre-Einordnung.
Daher von mir nur 2,5 Sterne.