Leider nicht so spannend, wie erhofft
Marsis Schwester verschwand vor Zehn Jahren. Bis heute gibt Marsi sich die Schuld an Kristins Verschwinden. Denn Marsi hatte einen Brieffreund. Bei diesem hat sie sich als ihre Schwester ausgegeben. Zu einem Treffen mit ihm erscheint sie nicht, dafür verschwindet ihre Schwester. Alles scheint zusammenzuhängen und ein Brief, der sie in der Gegenwart erreicht, reißt alte Wunden auf und weckt die dunkle Vergangenheit. Ob Marsi jemals herausfinden wird, was mit Kristin wirklich passiert ist?
Ich habe mich so auf diesen Thriller gefreut, denn mit nordischen Autoren habe ich eigentlich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Düstere, das speziell diese Krimis und Thriller mit sich bringen ist einmalig und hat einen ganz besonderen Charme für mich.
Und tatsächlich hat dieses Buch auch diese Düsternis. Doch die Spannung bleibt leider sehr lange auf der Strecke. Obwohl ich es eigentlich mag, wenn die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird - was hier der Fall ist - plätschert sie lange Zeit nur so vor sich hin. Der Geschichte fehlt in weiten Teilen die Sogwirkung, was es mir wirklich schwer machte, dran zu bleiben. Ich liebe es, wenn mich eine Geschichte so fesselt, dass ich gar nicht mehr mit lesen aufhören möchte. Aber das war hier leider nicht der Fall.
Grundsätzlich war der Schreibstil gut zu lesen. Was mich aber immer wieder zum Stolpern gebracht hat, waren die vielen isländischen Wörter. Hier sind es vor allem Namen und Orte, aber die waren so schwer auszusprechen bzw. zu lesen, dass ich sie einfach irgendwann überlesen habe. Natürlich gehört das irgendwie auch dazu, da das Buch nun mal von einer Isländerin geschrieben ist. Aber wenn ein Satz zu mehr als der Hälfte aus isländischen Wörtern besteht, ist er für mich einfach nicht mehr flüssig zu lesen.
Schwierig waren für mich auch die vielen Protagonisten, die ich gar nicht so leicht auseinander halten konnte. Die Freundeskreise mit den verschiedenen Personen - und den für mich nicht so leicht zu merkenden Namen - forderten meine vollste Konzentration. Natürlich sorgt das auch für viele mögliche Täter und gerade hier wurden die Mutmaßungen stellenweise echt spannend. Selbst die eigene Familie scheint verdächtig. Das mag ich ja wirklich sehr gerne, wenn ich absolut keinen Durchblick mehr habe. Trotzdem hätte ich mir über die komplette Zeit einfach mehr Spannung und packende Momente gewünscht.
Spannend fand ich wirklich die unterschiedlichen Zeitebenen. Die Gegenwart des Buches spielt 1977. Die Vergangenheit, also die Zeit, in der Kristin verschwand, 10 Jahre vorher, was die Polizeiarbeit natürlich echt spannend machte, weil sie ganz anders abgelaufen ist, als heutzutage. Die technischen Mittel waren einfach viel eingeschränkter und so ist der Fall schneller im Sand verlaufen, als das in der heutigen Zeit passiert wäre.
Ein Thriller, der mich sehr zwiegespalten zurücklässt. Der angenehme Schreibstil und die düstere Atmosphäre fand ich wirklich gut. Die Rückblenden, die jeden verdächtig erscheinen lassen, auch. Aber die belanglosen Dialoge, die vor sich hinplätschernde Geschichte und die für mich fehlende packende Spannung, haben mich leider nicht ganz überzeugt.
Ich habe mich so auf diesen Thriller gefreut, denn mit nordischen Autoren habe ich eigentlich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Düstere, das speziell diese Krimis und Thriller mit sich bringen ist einmalig und hat einen ganz besonderen Charme für mich.
Und tatsächlich hat dieses Buch auch diese Düsternis. Doch die Spannung bleibt leider sehr lange auf der Strecke. Obwohl ich es eigentlich mag, wenn die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird - was hier der Fall ist - plätschert sie lange Zeit nur so vor sich hin. Der Geschichte fehlt in weiten Teilen die Sogwirkung, was es mir wirklich schwer machte, dran zu bleiben. Ich liebe es, wenn mich eine Geschichte so fesselt, dass ich gar nicht mehr mit lesen aufhören möchte. Aber das war hier leider nicht der Fall.
Grundsätzlich war der Schreibstil gut zu lesen. Was mich aber immer wieder zum Stolpern gebracht hat, waren die vielen isländischen Wörter. Hier sind es vor allem Namen und Orte, aber die waren so schwer auszusprechen bzw. zu lesen, dass ich sie einfach irgendwann überlesen habe. Natürlich gehört das irgendwie auch dazu, da das Buch nun mal von einer Isländerin geschrieben ist. Aber wenn ein Satz zu mehr als der Hälfte aus isländischen Wörtern besteht, ist er für mich einfach nicht mehr flüssig zu lesen.
Schwierig waren für mich auch die vielen Protagonisten, die ich gar nicht so leicht auseinander halten konnte. Die Freundeskreise mit den verschiedenen Personen - und den für mich nicht so leicht zu merkenden Namen - forderten meine vollste Konzentration. Natürlich sorgt das auch für viele mögliche Täter und gerade hier wurden die Mutmaßungen stellenweise echt spannend. Selbst die eigene Familie scheint verdächtig. Das mag ich ja wirklich sehr gerne, wenn ich absolut keinen Durchblick mehr habe. Trotzdem hätte ich mir über die komplette Zeit einfach mehr Spannung und packende Momente gewünscht.
Spannend fand ich wirklich die unterschiedlichen Zeitebenen. Die Gegenwart des Buches spielt 1977. Die Vergangenheit, also die Zeit, in der Kristin verschwand, 10 Jahre vorher, was die Polizeiarbeit natürlich echt spannend machte, weil sie ganz anders abgelaufen ist, als heutzutage. Die technischen Mittel waren einfach viel eingeschränkter und so ist der Fall schneller im Sand verlaufen, als das in der heutigen Zeit passiert wäre.
Ein Thriller, der mich sehr zwiegespalten zurücklässt. Der angenehme Schreibstil und die düstere Atmosphäre fand ich wirklich gut. Die Rückblenden, die jeden verdächtig erscheinen lassen, auch. Aber die belanglosen Dialoge, die vor sich hinplätschernde Geschichte und die für mich fehlende packende Spannung, haben mich leider nicht ganz überzeugt.