Nicht wirklich spannend
Marsibils ältere Schwester Kristin verschwand vor 10 Jahren spurlos. Marsibil gibt sich die Schuld daran, denn sie hat sich gegenüber einem Brieffreund als Kristin ausgegeben, beim ersten Treffen schaffte sie es nicht, die Verabredung einzuhalten. Kristin verschwand an genau diesem Abend, ihr blutiger Anorak wird am vereinbarten Treffpunkt gefunden. Nun hat Marsibil einen Brief von ihrem damaligen Brieffreund erhalten. Sie muß die Wahrheit herausfinden - koste es, was es wolle!
Eva Björg Agisdottir konnte mich mit "Home before dark" nicht ganz überzeugen. Die Handlung beginnt schleppend und kommt auch erst ab der Hälfte des Buches etwas in Fahrt. Bis dahin plätschert die Handlung vor sich hin, Fragen werden hin- und hergewälzt und zigmal wiederholt, ohne daß man das Gefühl hat, der Lösung wenigstens etwas näher zu kommen. Dazu wird immer wieder zwischen den Jahren 1967 und 1977 und den Perspektiven von Marsibli und Kristin gewechselt. Dies ist ziemlich verwirrend und ermüdend, zumal sich einige Begebenheiten wiederholen. Was mir sehr fehlte, war ein Charakter, der mir sympathisch war. Der fand sich nämlich im ganzen Buch nicht. Bei manchen Büchern hat das ja auch einen eigenen Reiz, hier fand ich es sehr störend. Der Schreibstil war für einen Thriller eher unpassend. Er erschien mir für dieses Genre etwas abgehoben und hölzern, der Funke sprang einfach nicht über. Dafür punktet das Buch wiederum mit einer sehr überraschenden Auflösung, auf die man trotz miträtseln nicht kommt und die erst am Schluß präsentiert wird. Um dahin zu gelangen braucht man jedoch Ausdauer.
Eva Björg Agisdottir konnte mich mit "Home before dark" nicht ganz überzeugen. Die Handlung beginnt schleppend und kommt auch erst ab der Hälfte des Buches etwas in Fahrt. Bis dahin plätschert die Handlung vor sich hin, Fragen werden hin- und hergewälzt und zigmal wiederholt, ohne daß man das Gefühl hat, der Lösung wenigstens etwas näher zu kommen. Dazu wird immer wieder zwischen den Jahren 1967 und 1977 und den Perspektiven von Marsibli und Kristin gewechselt. Dies ist ziemlich verwirrend und ermüdend, zumal sich einige Begebenheiten wiederholen. Was mir sehr fehlte, war ein Charakter, der mir sympathisch war. Der fand sich nämlich im ganzen Buch nicht. Bei manchen Büchern hat das ja auch einen eigenen Reiz, hier fand ich es sehr störend. Der Schreibstil war für einen Thriller eher unpassend. Er erschien mir für dieses Genre etwas abgehoben und hölzern, der Funke sprang einfach nicht über. Dafür punktet das Buch wiederum mit einer sehr überraschenden Auflösung, auf die man trotz miträtseln nicht kommt und die erst am Schluß präsentiert wird. Um dahin zu gelangen braucht man jedoch Ausdauer.