Nordic Noir Psycho-Drama
Eva Björg Aegisdottir ist durch ihre Mörderisches Island-Krimis bekannt. Abseits dieser Reihe legt sie mit HOME BEFORE DARK jetzt einen Stand Alone-Psychothriller vor.
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Darum geht’s: Marsibil versucht das Verschwinden ihrer Schwester aufzuklären. Stinas blutbefleckte Jacke wurde vor zehn Jahren an dem Ort gefunden, an dem Marsi sich mit ihrem heimlichen Brieffreund verabredet hatte…
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Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen, in den 60er und 70er Jahren sowie aus zwei Perspektiven, aus der Sicht von Stina bzw. Marsi erzählt. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf und entwickelt sich dann subtil. Aegisdottir spielt damit die Stärke aus, die ich bereits in einem Zwischenband ihrer Krmireihe kennengelernt habe. Schreibstil und Story zeichnen sich durch psychologische Intensität und düstere Atmosphäre aus. Das hat mir gut gefallen.
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Probleme habe ich in diesem Island-Thriller wieder mit den Namen. Das hat in dieser komplexen Geschichte dafür gesorgt, dass ich ab und zu dann doch etwas den Überblick verloren habe. Ich musste immer wieder überlegen, wer jetzt wer ist und in welcher Verbindung die Personen zueinanderstehen. Das hat mich zwischenzeitlich aus dem Lesefluss gebracht. Hinzu kommt, dass sich im Handlungsverlauf gefühlt außerdem ein paar Längen eingeschlichen haben. Im letzten Abschnitt hat der Psychothriller mit einigen überraschenden Wendungen und der Auflösung aber nochmal Boden gut gemacht. Der etwas zähe Mittelteil konnte damit aber nicht mehr komplett aufgeholt werden.
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Fazit: HOME BEFORE DARK ist gut lesbar. Wer ruhige Nordic Noir- und sanfte Psycho-Spannung sowie Familiendramen mag, sollte sich das Buch näher anschauen. Ich fand den Thriller nicht schlecht, bin aber auch nicht richtig überzeugt.
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Darum geht’s: Marsibil versucht das Verschwinden ihrer Schwester aufzuklären. Stinas blutbefleckte Jacke wurde vor zehn Jahren an dem Ort gefunden, an dem Marsi sich mit ihrem heimlichen Brieffreund verabredet hatte…
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Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen, in den 60er und 70er Jahren sowie aus zwei Perspektiven, aus der Sicht von Stina bzw. Marsi erzählt. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf und entwickelt sich dann subtil. Aegisdottir spielt damit die Stärke aus, die ich bereits in einem Zwischenband ihrer Krmireihe kennengelernt habe. Schreibstil und Story zeichnen sich durch psychologische Intensität und düstere Atmosphäre aus. Das hat mir gut gefallen.
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Probleme habe ich in diesem Island-Thriller wieder mit den Namen. Das hat in dieser komplexen Geschichte dafür gesorgt, dass ich ab und zu dann doch etwas den Überblick verloren habe. Ich musste immer wieder überlegen, wer jetzt wer ist und in welcher Verbindung die Personen zueinanderstehen. Das hat mich zwischenzeitlich aus dem Lesefluss gebracht. Hinzu kommt, dass sich im Handlungsverlauf gefühlt außerdem ein paar Längen eingeschlichen haben. Im letzten Abschnitt hat der Psychothriller mit einigen überraschenden Wendungen und der Auflösung aber nochmal Boden gut gemacht. Der etwas zähe Mittelteil konnte damit aber nicht mehr komplett aufgeholt werden.
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Fazit: HOME BEFORE DARK ist gut lesbar. Wer ruhige Nordic Noir- und sanfte Psycho-Spannung sowie Familiendramen mag, sollte sich das Buch näher anschauen. Ich fand den Thriller nicht schlecht, bin aber auch nicht richtig überzeugt.