Sacht, jedoch unvorhersehbar und spannend!
Island, 1967 - Alles was man von Kristin, ihrer großen Schwester fand, war ihre blutige Jacke. Seither sind 10 Jahre vergangen, doch das schlechte Gewissen und ein sorgsam gehütetes Geheimnis nagen immernoch an Marsibil, denn genau an der Stelle und genau zu der Zeit, als Kristin auf dem Heimweg verschwand, wollte sie sich einst heimlich mit ihrem Brieffreund Bergur treffen. Als sie nun, nach all den Jahren, plötzlich wieder einen Brief von ihm erhält, wird sie von der Vergangenheit eingeholt und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Ich bin weder eingefleischter Nordic Noir Fan, noch sagte mir der Name der Autorin etwas, vielmehr hatten mich bei „Home Before Dark“ von Eva Björg Ægisdóttir die Jahrzehnte, in denen die Geschichte spielt, gereizt. Erzählt wird in zwei Zeitebenen, einmal zum Zeitpunkt des Verschwindens von Kristin und einmal zehn Jahre später, als Marsibil sich auf die Suche nach der Wahrheit macht. Die Stimmung ist beklemmend, düster, geheimnisvoll und wird von der Autorin perfekt erzeugt, beschrieben und transportiert. Ich habe übrigens das Hörbuch gehört und denke, dass auch Leonie Landa dazu großen Beitrag geleistet hat. Sie hat nicht nur grandios gelesen, sondern auch die Protagonisten absolut glaubwürdig und authentisch verkörpert, wahrend ich beim lesen schon an der innerlichen Aussprache der isländischen Namen gescheitert und der Lesefluss zum Erliegen gekommen wäre. Obwohl es sich definitiv um keinen reißerischen und actiongeladenen Thriller handelt und die Erzählweise eher sacht ist, hat dies dem Nervenkitzel jedoch keinen Abbruch getan. Wenn es auch zwischendurch kleinere Längen gibt, so bleibt es, dank einer Vielzahl geschickter Wendungen, doch bis zum Schluss durchweg spannend und unvorhersehbar, wobei das relativ offene Ende zusätzlich noch Stoff für Spekulationen bietet.
Fazit: Wer auf einen blutrünstigen und brutalen Thriller aus ist, ist hier sicherlich falsch. Ich habe mich komplett überraschen lassen und wurde gleich von Beginn an in den Bann gezogen und positiv überrascht. Letztendlich hat mir das Hörbuch sogar so gut gefallen, dass ich es fast in einem Rutsch durchgehört habe und kann es auf jeden Fall empfehlen!
Ich bin weder eingefleischter Nordic Noir Fan, noch sagte mir der Name der Autorin etwas, vielmehr hatten mich bei „Home Before Dark“ von Eva Björg Ægisdóttir die Jahrzehnte, in denen die Geschichte spielt, gereizt. Erzählt wird in zwei Zeitebenen, einmal zum Zeitpunkt des Verschwindens von Kristin und einmal zehn Jahre später, als Marsibil sich auf die Suche nach der Wahrheit macht. Die Stimmung ist beklemmend, düster, geheimnisvoll und wird von der Autorin perfekt erzeugt, beschrieben und transportiert. Ich habe übrigens das Hörbuch gehört und denke, dass auch Leonie Landa dazu großen Beitrag geleistet hat. Sie hat nicht nur grandios gelesen, sondern auch die Protagonisten absolut glaubwürdig und authentisch verkörpert, wahrend ich beim lesen schon an der innerlichen Aussprache der isländischen Namen gescheitert und der Lesefluss zum Erliegen gekommen wäre. Obwohl es sich definitiv um keinen reißerischen und actiongeladenen Thriller handelt und die Erzählweise eher sacht ist, hat dies dem Nervenkitzel jedoch keinen Abbruch getan. Wenn es auch zwischendurch kleinere Längen gibt, so bleibt es, dank einer Vielzahl geschickter Wendungen, doch bis zum Schluss durchweg spannend und unvorhersehbar, wobei das relativ offene Ende zusätzlich noch Stoff für Spekulationen bietet.
Fazit: Wer auf einen blutrünstigen und brutalen Thriller aus ist, ist hier sicherlich falsch. Ich habe mich komplett überraschen lassen und wurde gleich von Beginn an in den Bann gezogen und positiv überrascht. Letztendlich hat mir das Hörbuch sogar so gut gefallen, dass ich es fast in einem Rutsch durchgehört habe und kann es auf jeden Fall empfehlen!