Solider Krimi- aber kein Thriller
Eine verschwundene Schwester. Ein mysteriöser Brieffreund. Eltern, die Geheimnisse haben. Und eine korrupte Freundesgruppe. Das alles ist Thema in „Home before Dark“.
Marsibil, genannt Marsi, hat mit 14 Jahren einen Brieffreund. Um sich älter zu machen, schlüpft sie in die Rolle ihrer älteren Schwester, Stina. Alles geht gut- ehe Stina eines Abends verschwindet. Zehn Jahre später begibt sich Marsi auf Spurensuche- zwischen ihren verschwiegenen Eltern, Stinas teils hinterhältigen Freunden und einen Kunstdozenten, der Stina sehr beschäftigt hat, muss sie erkennen, dass manches besser verborgen bleibt…
Zuerst einmal möchte ich klarstellen, dass ich sowohl Thriller als auch Krimis gerne lese. Ein gelungener Thriller voller unerklärlicher Motive kann für mich genau so spannend sein wie ein Krimi zum mitraten. Allerdings ist es mir dennoch wichtig, dass das beworbene Genre als solches umgesetzt wird. Home before Dark wurde als Psychothriller angekündigt- doch ist er das auch?
Was für mich unabhängig vom Genre ein gutes Buch ausmacht ist die sprachliche Umsetzung. In Home before Dark ist dies wirklich gelungen. Spanende Umschreibungen treffen auf humorvollen Ton, vor allem in den Briefen und den Unterhaltungen in Stinas Freundeskreis. Des Weiteren werden die Fotos, welche am Ende eine Rolle spielen, geheimnisvoll umschrieben. Nicht zu vergessen Marsis Erinnerungen- sind sie Realität oder nicht?
Eben so spannend wie die Sprache scheinen die Charaktere. Sie alle tragen Geheimnisse und Schicksale mit sich, teils ohne es selbst zu wissen. Dadurch entsteht ein Mosaik an Verbindungen, Motiven und Verdächtigen. Spannend finde ich, dass niemand komplett unschuldig ist und die Tiefen der eigenen Abgründe sehr außergewöhnlich sind.
Nun zurück zum Thema Genre. Für mich war das Buch kein klassischer Psychothriller. Nach psychologischen Aspekten musste ich lange suchen und zu 100% überzeugten sie mich nicht. Auch die Thriller Elemente sehe ich nur bedingt als gegeben an, da das mystische und düstere fehlt. Viel mehr sehe ich das Buch als Krimi an, der zum mitraten einlädt. Als solcher wäre er gewiss gut gelungen, wenn auch nicht perfekt, doch unter Berücksichtigung der Kategorie Psychothriller gebe ich 3 Sterne.
Marsibil, genannt Marsi, hat mit 14 Jahren einen Brieffreund. Um sich älter zu machen, schlüpft sie in die Rolle ihrer älteren Schwester, Stina. Alles geht gut- ehe Stina eines Abends verschwindet. Zehn Jahre später begibt sich Marsi auf Spurensuche- zwischen ihren verschwiegenen Eltern, Stinas teils hinterhältigen Freunden und einen Kunstdozenten, der Stina sehr beschäftigt hat, muss sie erkennen, dass manches besser verborgen bleibt…
Zuerst einmal möchte ich klarstellen, dass ich sowohl Thriller als auch Krimis gerne lese. Ein gelungener Thriller voller unerklärlicher Motive kann für mich genau so spannend sein wie ein Krimi zum mitraten. Allerdings ist es mir dennoch wichtig, dass das beworbene Genre als solches umgesetzt wird. Home before Dark wurde als Psychothriller angekündigt- doch ist er das auch?
Was für mich unabhängig vom Genre ein gutes Buch ausmacht ist die sprachliche Umsetzung. In Home before Dark ist dies wirklich gelungen. Spanende Umschreibungen treffen auf humorvollen Ton, vor allem in den Briefen und den Unterhaltungen in Stinas Freundeskreis. Des Weiteren werden die Fotos, welche am Ende eine Rolle spielen, geheimnisvoll umschrieben. Nicht zu vergessen Marsis Erinnerungen- sind sie Realität oder nicht?
Eben so spannend wie die Sprache scheinen die Charaktere. Sie alle tragen Geheimnisse und Schicksale mit sich, teils ohne es selbst zu wissen. Dadurch entsteht ein Mosaik an Verbindungen, Motiven und Verdächtigen. Spannend finde ich, dass niemand komplett unschuldig ist und die Tiefen der eigenen Abgründe sehr außergewöhnlich sind.
Nun zurück zum Thema Genre. Für mich war das Buch kein klassischer Psychothriller. Nach psychologischen Aspekten musste ich lange suchen und zu 100% überzeugten sie mich nicht. Auch die Thriller Elemente sehe ich nur bedingt als gegeben an, da das mystische und düstere fehlt. Viel mehr sehe ich das Buch als Krimi an, der zum mitraten einlädt. Als solcher wäre er gewiss gut gelungen, wenn auch nicht perfekt, doch unter Berücksichtigung der Kategorie Psychothriller gebe ich 3 Sterne.