Solider Thriller mit etlichen Wendungen

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lielo99 Avatar

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Marsibi lebt in Reykjavik und nur noch selten besucht sie ihre Eltern, die auf dem Land leben. Das hat seinen Grund. Vor zehn Jahren verschwand ihre große Schwester Stina spurlos. Die Polizei stellte die Ermittlungen ein und für Marsibi ist es viel mehr als ein Cold Case. Sie will wissen, was mit ihrer Schwester geschah. Immer wieder träumt sie davon, dass Stina noch lebt. Irgendwo auf der Welt. Welch wunderbare Vorstellung.

Marsibi fühlt sich in dem großen Haus ihrer Eltern nicht wohl. Ihr Großvater starb hier unten im Keller. Er beging Suizid mit seiner Pistole. Hier ist auch Stina zu präsent. Trotzdem fährt sie am Jahrestag des Verschwindens ins Elternhaus und begibt sich auf die Suche. Sie rollt den Fall noch einmal komplett auf und entdeckt bald, dass die Ermittlungen nicht sehr genau durchgeführt wurden.

"Home Before Dark" ist ein gut durchdachter Thriller mit etlichen Elementen, die für Spannung sorgen. Die Story wird aus der Sicht von Marsibi und Stella getrennt berichtet. Und das sehr ausführlich. Dagegen kommt das Finale dann doch zu schnell und ist für mich nicht wirklich realistisch. Für gute Unterhaltung sorgt das Buch trotzdem und ich gebe eine Leseempfehlung.