Spannender Thriller

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In „Home before dark“ geht es um Marsibil, die eine Brieffreundschaft mit einem Unbekannten führt. Da ihre Schwester ihr großes Vorbild ist, gibt sie vor, ihre Schwester zu sein, um cooler dazustehen. Als die Verbindung zwischen ihr und ihrem Brieffreund immer tiefer wird, möchte dieser sich mit ihr treffen. In der Nacht des Treffens verschwindet jedoch ihre Schwester spurlos. Zehn Jahre später macht Marsibil sich immer noch große Vorwürfe und will endlich herausfinden, was wirklich in dieser Nacht mit ihrer Schwester passiert ist. Damit macht sie sich auf eine spannende Suche nach der Wahrheit.

Genauso spannend wie der Klappentext klingt, war das Buch auch selbst. Ich mochte total gerne, wie es erzählt wurde vor allem, weil es aus zwei Perspektiven geschrieben wurde. Zum einen erfährt man aus Marsibils Sicht, wie sie bei der Suche vorankommt und dabei immer neue Hinweise auf das was damals passiert ist findet. Dabei schickt uns die Autorin auch immer wieder auf falsche Fährten, die allerdings trotzdem zum Verlauf der Handlung beitragen. In der anderen Perspektive erfährt man die Sicht von Marsibils Schwester von vor zehn Jahren, bevor sie verschwunden ist. Man erkennt, was ihre Schwester für eine Person war und auch dort kriegt man immer wieder Hinweise darauf, wie die Beziehung zu den anderen im Buch vorkommenden Personen ist. Dabei ist es wahnsinnig spannend herauszufinden, ob Marsibils Schwester tot ist oder verschwunden.

Beide Schwestern waren dabei sehr spannende Charaktere und ich mochte es sehr herauszufinden, in welchen Beziehungen sie stehen. Die Autorin konnte mich mit der Geschichte definitiv catchen. Ich war alles in allem wirklich überzeugt, bis auf das Ende, das mich ehrlicherweise etwas enttäuscht hat. Da will ich allerdings nicht zu sehr spoilern und denke, dass das auch Geschmacksache ist.