Viele unvorhersehbare Wendungen
Marsibil, genannt Marsi, reist nach Hause um am zehnten Jahrestag des Verschwindens ihrer Schwester Stina bei ihren Eltern zu sein. Sie ist geplagt von Schuldgefühlen, denn sie wollte sich am Tag des Verschwindens mit ihrem heimlichen Brieffreund treffen. Sie verpasst ihr Date und am vereinbarten Treffpunkt wird die blutige Jacke ihrer Schwester gefunden. Nun, zehn Jahre später, möchte sie das Rätsel um ihre Schwester lösen.
Der Schreibstil ist packend und atmosphärisch. Die düstere, teilweise fast unheimliche Stimmung im Elternhaus von Marsi ist fast greifbar. Atemlose Spannung ist hier nicht zu erwarten, sondern eher eine unterschwellige, nicht weniger fesselnde spannende Stimmung. Dazu trägt insbesondere die Aufteilung auf zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven bei. Wir erleben die Geschichte ebenso aus Marsis wie aus Stinas Perspektive und in den Jahren 1966/67 und 1977. Die Kapitel sind immer entsprechend überschrieben, sodass man leicht den Überblick behält.
Es gibt viele überraschende Wendungen und Details, bis zum Ende hatte ich zwar immer wieder einen Verdacht, wer an Stinas Verschwinden Schuld sein könnte, den wahren Schuldigen konnte ich aber nicht ausmachen. Die Autorin hat mich geschickt immer wieder auf eine falsche Fährte geführt. Auch das ist ein wesentlicher Baustein für die Spannung. Insgesamt hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, obwohl es so ganz anders ist als die anderen Werke der Autorin. Ich empfehle es gerne uneingeschränkt weiter.
Der Schreibstil ist packend und atmosphärisch. Die düstere, teilweise fast unheimliche Stimmung im Elternhaus von Marsi ist fast greifbar. Atemlose Spannung ist hier nicht zu erwarten, sondern eher eine unterschwellige, nicht weniger fesselnde spannende Stimmung. Dazu trägt insbesondere die Aufteilung auf zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven bei. Wir erleben die Geschichte ebenso aus Marsis wie aus Stinas Perspektive und in den Jahren 1966/67 und 1977. Die Kapitel sind immer entsprechend überschrieben, sodass man leicht den Überblick behält.
Es gibt viele überraschende Wendungen und Details, bis zum Ende hatte ich zwar immer wieder einen Verdacht, wer an Stinas Verschwinden Schuld sein könnte, den wahren Schuldigen konnte ich aber nicht ausmachen. Die Autorin hat mich geschickt immer wieder auf eine falsche Fährte geführt. Auch das ist ein wesentlicher Baustein für die Spannung. Insgesamt hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, obwohl es so ganz anders ist als die anderen Werke der Autorin. Ich empfehle es gerne uneingeschränkt weiter.