Viele Verdächtige, viele Motive, viele Wendungen und viel Spannung
Der Stand-alone-Thriller “Home before Dark” bewegt sich auf zwei Zeitebenen. Zum einen begleitet man als Leser:in die 24-jährige Marsibil im Jahr 1977, die zurück in ihren Heimatort zu ihren Eltern kehrt, um den zehnjährigen Jahrestag des Verschwindens ihrer zwei Jahre älteren Schwester Stina zu begehen. Vor zehn Jahren hatte Marsi einen Brieffreund, mit dem sie sich am Abend des Verschwindens ihrer Schwester hatte treffen wollen. Schon lange quält sie der Verdacht, dass ihre Brieffreundschaft mit dem Verschwinden von Stina zu tun haben könnte. Erzählt hat sie jedoch niemandem von ihren Schuldgefühlen. Als Marsi nun auf einmal wieder einen Brief von ihrem ehemaligem Brieffreund erhält, beginnt sie, nach Antworten und ihrer Schwester zu suchen.
Die zweite Zeitebene spielt zehn Jahre zuvor, rund um das Verschwinden von Stina. Diese Ebene konzentriert sich auf Stinas Leben und ihre Perspektive in der Zeit kurz vor ihrem Verschwinden. Es geht um erste Erfahrungen mit Jungs, üble Streiche, Freundschaft und Familie.
Beide Perspektiven und Zeitebenen wechseln sich ab, sodass man als Leser:in sehr langsam eine Ahnung bekommt, was 1967 passiert sein könnte. Allerdings bekommt man diese Ahnung eigentlich doch nicht, weil es unheimlich viele potenziell Verdächtige, Motive und auch Wendungen gibt. Ich habe das als durchaus spannend empfunden, allerdings doch etwas erschlagend. Der Thriller zeichnet sich vor allem durch die unterschwellige Düsternis aus, die sich vor allem auch im Zuhause der Schwestern durchzieht. Die Eltern versuchen, Marsi von ihren Nachforschungen abzuhalten und verhalten sich wie so viele andere Personen zum Teil sehr merkwürdig.
An einigen Stellen war es mir etwas too much, spannend fand ich es aber immer. Auch der Schreibstil ist fesselnd und war für mich sehr gut zu lesen. Das Ende ist etwas speziell, aber je länger ich darüber nachdenke, eigentlich sehr passend.
Die zweite Zeitebene spielt zehn Jahre zuvor, rund um das Verschwinden von Stina. Diese Ebene konzentriert sich auf Stinas Leben und ihre Perspektive in der Zeit kurz vor ihrem Verschwinden. Es geht um erste Erfahrungen mit Jungs, üble Streiche, Freundschaft und Familie.
Beide Perspektiven und Zeitebenen wechseln sich ab, sodass man als Leser:in sehr langsam eine Ahnung bekommt, was 1967 passiert sein könnte. Allerdings bekommt man diese Ahnung eigentlich doch nicht, weil es unheimlich viele potenziell Verdächtige, Motive und auch Wendungen gibt. Ich habe das als durchaus spannend empfunden, allerdings doch etwas erschlagend. Der Thriller zeichnet sich vor allem durch die unterschwellige Düsternis aus, die sich vor allem auch im Zuhause der Schwestern durchzieht. Die Eltern versuchen, Marsi von ihren Nachforschungen abzuhalten und verhalten sich wie so viele andere Personen zum Teil sehr merkwürdig.
An einigen Stellen war es mir etwas too much, spannend fand ich es aber immer. Auch der Schreibstil ist fesselnd und war für mich sehr gut zu lesen. Das Ende ist etwas speziell, aber je länger ich darüber nachdenke, eigentlich sehr passend.