Vor zehn Jahren
Vor zehn Jahren ist Stína (Kristín) spurlos verschollen, ihre jüngere Schwester Marsí (Marsibil) will sich nun endlich Klarheit verschaffen und kehrt aus Reykjavík in ihr Elternhaus am Land zurück.
Aufgebaut ist dieser großartige Spannungsroman (Psychothriller) auf zwei Zeitebenen und verquickt zudem die Sichtweisen von Stína und Marsí sehr geschickt, sodass Erinnerungen und jeweils aktuelles Geschehen mühelos ineinandergreifen und nicht nur Marsí verwirren. Mit schlafwandlerischer Sicherheit geraten wohl auch etliche Leser auf Irrwege, tappen bis zum Ende im Dunklen, selbst wenn sie bereits vor Ende des ersten Abschnittes meinen, die Lösung zu kennen. Die Ruhe, mit welcher die Autorin auch diesmal das Geschehen einfängt, trägt perfekt zum Spannungsaufbau bei; ohne stete Brutalität fesselt einen die Handlung rund um die verschwundene Jugendliche. Realistisch und gut nachvollziehbar erleben wir die jungen Schwestern im Jahre 1967, erfahren von Cliquen, Partys und Geheimnissen, aber ebenfalls von Mobbingopfern und der Sehnsucht nach Geborgenheit und Freundschaft. Zehn Jahre später begibt sich Marsí auf Spurensuche und entdeckt Unglaubliches, bis sie selbst unglaublich reagiert.
Nach den Island-Krimis mit Elma als hartnäckiger Ermittlerin bin ich auch von Home Before Dark überzeugt und empfehle es aufgrund des einnehmenden Schreibstils und der gelungenen Überraschungen sehr gerne weiter.
Aufgebaut ist dieser großartige Spannungsroman (Psychothriller) auf zwei Zeitebenen und verquickt zudem die Sichtweisen von Stína und Marsí sehr geschickt, sodass Erinnerungen und jeweils aktuelles Geschehen mühelos ineinandergreifen und nicht nur Marsí verwirren. Mit schlafwandlerischer Sicherheit geraten wohl auch etliche Leser auf Irrwege, tappen bis zum Ende im Dunklen, selbst wenn sie bereits vor Ende des ersten Abschnittes meinen, die Lösung zu kennen. Die Ruhe, mit welcher die Autorin auch diesmal das Geschehen einfängt, trägt perfekt zum Spannungsaufbau bei; ohne stete Brutalität fesselt einen die Handlung rund um die verschwundene Jugendliche. Realistisch und gut nachvollziehbar erleben wir die jungen Schwestern im Jahre 1967, erfahren von Cliquen, Partys und Geheimnissen, aber ebenfalls von Mobbingopfern und der Sehnsucht nach Geborgenheit und Freundschaft. Zehn Jahre später begibt sich Marsí auf Spurensuche und entdeckt Unglaubliches, bis sie selbst unglaublich reagiert.
Nach den Island-Krimis mit Elma als hartnäckiger Ermittlerin bin ich auch von Home Before Dark überzeugt und empfehle es aufgrund des einnehmenden Schreibstils und der gelungenen Überraschungen sehr gerne weiter.