Wahrheit oder Lüge?

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langeweile Avatar

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Die 16 jährige Stina verschwindet im Winter 1967 spurlos , nur ihre blutverschmierte Jacke wird gefunden.Zehn Jahre später läßt es ihrer jüngeren Schwester Marsibil keine Ruhe ,sie kehrt aus Reykjavik zurück in ihr Heimatdorf und begibt sich auf Spurensuche. Die Geschichte wechselt ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was auch in Bezug auf die anderen vorkommenden Namen, in der Zuordnung anfangs sehr schwierig war.
Marsibil stößt auf viele Geheimnisse, Sowohl bei den anderen Bewohnern, als auch im Freundeskreis und bei ihren Eltern. Jeder verbirgt etwas und die Zahl derer, die sich schuldig gemacht haben, wächst.
Anfangs fand ich die Geschichte nicht so spannend, sie plätschert über längere Abschnitte so dahin und verlor sich in scheinbar belanglosen Kleinigkeiten. Trotzdem herrschte durchgehend eine düstere und beklemmende Stimmung.
Zum Schluss zog die Spannungsschraube deutlich an, und es kam zu einem sehr überraschenden Ende, mit dem ich und wahrscheinlich die meisten anderen Leser/Leserinnen wohl nicht gerechnet haben.
Ich kenne andere Bücher der Autorin, welche die Bezeichnung Thriller deutlich mehr verdient hatten. Von diesem Buch bin ich nur mäßig begeistert und vergebe deshalb drei Sterne.
Was mir gut gefallen hat ,war die angenehme und sehr wandelbare Stimme von Leonie Landa,welche dem Hörbuch ihren eigenen Stempel aufdrückte.