Was geschah in jener Nacht wirklich?

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evenia Avatar

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"Home before Dark" ist nicht mein erstes Buch der Autorin. Ich mag Ihren Schreibstil und dass sie es schafft, bis zum Ende die Spannung aufrecht zu erhalten.
Vor 10 Jahren ist Stina spurlos verschwunden, nur ihre blutige Jacke liegt noch dort. Marsi fährt zu Ihren Eltern, um an diesem Tag mit ihnen zusammen zu sein. Bis heute lässt es sie nicht los, dass sie nicht weiß, was mit Stina passiert ist. Marsi hatte damals einen Brieffreund, den sie treffen wollte. Dieses Treffen vor 10 Jahren hat sie verschlafen. Da sie wusste, dass Stina in ihren Sachen herumgeschnüffelt hat, glaubt sie, dass Stina an ihrer Stelle zu diesen Treffen gegangen ist. Da sie jedoch den Brieffreund bis heute verheimlicht hat, kann Marsi mit niemandem darüber sprechen, aber sie beginnt, erneut, Stinas Verschwinden zu hinterfragen und zu recherchieren. Kurz bevor Marsi zu ihren Eltern gefahren ist, bekommt sie einen Brief, von ihrem damaligen Brieffreund. 10 Jahre hatte sie nichts von ihm gehört. Warum jetzt?
Und dann stirbt auch noch ein junges Mädchen, und auch sie hat einen Brief an Marsi bei sich. Was geschieht in dem kleinen Örtchen.
Das Buch hat zwei Erzählstränge: einmal in der heutigen Zeit und einmal zur Zeit des Verschwindens von Stina vor 10 Jahren. Anfangs war es ein wenig verwirrend, aber schlussendlich konnte ich mich gut mit den Zeitsprüngen anfreunden.
Es dauert ein wenig, bis die Story Fahrt auf nimmt, aber dann kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen und bis zum Ende hat man immer wieder den ein oder anderen, wo man denkt, er ist verantwortlich für Stinas verschwinden, um es dann einige Seiten später wieder zu revidieren.
Mir hat das Buch gut gefallen. Gern gebe ich hier 5 Sternchen.