Was ist vor 10 Jahren geschehen?
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: einerseits im November 1967, als die 15-jährige Stina auf dem Heimweg von Freunden im ländlichen Island verschwindet - zurück bleibt nur ihre blutige Jacke.
Und dann 10 Jahre später, als Stinas um zwei Jahre jüngere Schwester Marsibil wieder in ihr Heimatdorf zu ihren Eltern anlässlich Stinas verschwinden zurückkehrt. Doch ihr lässt es immer noch keine Ruhe, und sie beginnt zu recherchieren. Denn sie hat immer noch Schuldgefühle - sie hatte vor 10 Jahren einen Brieffreund, mit dem sie sich genau an jenem Ort treffen wollte, an dem Stina verschwunden ist.
Beide Zeiten werden aus den unterschiedlichen Perspektiven der beiden Schwestern in ich-Sicht erzählt, sodass sich die Geschehnisse nach und nach aufdecken.
Mir haben besonders die Ermittlungen von Marsi im Jahr 1977 gefallen, man konnte sich gut in sie einfühlen.
Die typische Nordic Noir Atmosphäre kommt toll rüber, es ist alle so düster und trostlos; und dann spielt es auch noch im Winter.
Auch die psychischen Probleme von Marsi tragen dazu bei, denn sie ist sich oft nicht sicher, was tatsächlich passiert ist, und was sie nur geträumt hat. Das fühlt sich sehr beklemmend an.
Die sozialen Gefüge der damaligen Zeit sind authentisch dargestellt - was man (v.a. als junges Mädchen) alles nicht durfte; man musste den Schein nach Außen wahren; und man hat nicht offen über alles gesprochen, auch innerhalb der Familie nicht. Und diese Geheimnisse haben, wie so oft, zu Fehlentscheidungen geführt.
Die Auflösung hat mich leider nicht so ganz zufriedengestellt. Einen Teil konnte ich sehr bald erahnen, andere Dinge haben mich überrascht - aber das Motiv konnte ich nicht so wirklich nachvollziehen.
Fazit:
Nordic Noir Psychothriller mit düsterer Atmosphäre, man fiebert mit Marsi mit. Die Auflösung hat mich leider nicht so ganz zufriedengestellt.
Und dann 10 Jahre später, als Stinas um zwei Jahre jüngere Schwester Marsibil wieder in ihr Heimatdorf zu ihren Eltern anlässlich Stinas verschwinden zurückkehrt. Doch ihr lässt es immer noch keine Ruhe, und sie beginnt zu recherchieren. Denn sie hat immer noch Schuldgefühle - sie hatte vor 10 Jahren einen Brieffreund, mit dem sie sich genau an jenem Ort treffen wollte, an dem Stina verschwunden ist.
Beide Zeiten werden aus den unterschiedlichen Perspektiven der beiden Schwestern in ich-Sicht erzählt, sodass sich die Geschehnisse nach und nach aufdecken.
Mir haben besonders die Ermittlungen von Marsi im Jahr 1977 gefallen, man konnte sich gut in sie einfühlen.
Die typische Nordic Noir Atmosphäre kommt toll rüber, es ist alle so düster und trostlos; und dann spielt es auch noch im Winter.
Auch die psychischen Probleme von Marsi tragen dazu bei, denn sie ist sich oft nicht sicher, was tatsächlich passiert ist, und was sie nur geträumt hat. Das fühlt sich sehr beklemmend an.
Die sozialen Gefüge der damaligen Zeit sind authentisch dargestellt - was man (v.a. als junges Mädchen) alles nicht durfte; man musste den Schein nach Außen wahren; und man hat nicht offen über alles gesprochen, auch innerhalb der Familie nicht. Und diese Geheimnisse haben, wie so oft, zu Fehlentscheidungen geführt.
Die Auflösung hat mich leider nicht so ganz zufriedengestellt. Einen Teil konnte ich sehr bald erahnen, andere Dinge haben mich überrascht - aber das Motiv konnte ich nicht so wirklich nachvollziehen.
Fazit:
Nordic Noir Psychothriller mit düsterer Atmosphäre, man fiebert mit Marsi mit. Die Auflösung hat mich leider nicht so ganz zufriedengestellt.