Wie ein TV-Thriller
Bei Krimis und Thrillern kommt es öfter mal vor, dass ich bei bestimmten Autoren und Autorinnen entweder nur eine Reihe mag oder aber Stand-alone-Romane und das jeweils andere dagegen abfällt. Daher war ich sehr neugierig auf „Home before dark“, da ich die Bücher der Autorin um die Polizistin Elma durchweg mochte.
Nun also das erste Buch außerhalb dieser Reihe. Eine Geschichte über eine verschwundene Schwester, Familiengeheimnisse, Scham und Erinnerungen. Was mir sehr früh aufgefallen ist, sind die vielen Szenen, die man sich wie im Film vorstellen kann. Ich hatte mehrmals das Gefühl, dass die Geschehnisse mit Drehbuch im Hinterkopf beschrieben wurden. Dazu einige klassische Horrorelemente, die für Grusel und Schreckmomente sorgen – eine Kellertreppe, gevorgehustete Haarknäuel, Schlafwandel etc. Genau mein Ding, auch wenns eigentlich gar nicht übernatürlich wird.
Früh gibt es Andeutungen, dass die Protagonistin Marsi Träume und Realität schlecht unterscheiden kann. Und so lockt uns Eva Björg immer wieder auf falsche Spuren. Ja, ich bin drauf reingefallen, hab alle möglichen Menschen verdächtigt, die ganz klassisch zu potenziellen Tätern (und Täterinnen) aufgebaut werden. Dabei ist die Geschichte nicht kompliziert oder verwirrend erzählt, man kann alles sehr gut nachverfolgen und nachvollziehen.
Etwas ärgerlich fand ich mal wieder dieses unvernünftige „Alles-in-die-eigene-Hand-nehmen“. Warum geht man nicht zur Polizei, obwohl man Angst hat? Warum versucht man, irgendetwas selbst zu ermitteln und der Kumpel macht noch mit? Die typischen Verhaltensweisen, über die man sich auch im TV immer mal wieder aufregen muss. Auf der anderen Seite lädt das Buch wirklich zum Miträtseln ein: Was sind Träume, was Erinnerungen? Wer ist das unbekannte Baby auf dem Foto? War die rote Jacke am Straßenrand nur Einbildung? Und was war das geheime Projekt der verschwundenen Stina?
Gegen Ende wird’s ein bisschen viel und stellenweise unrealistisch, wie sich alles aufdröselt, es passiert eine Menge und die Entwicklung wirkte auf mich etwas erzwungen. Dennoch schöne Twists und eine überraschende Auflösung, die das Ganze abrundet. Ein spannender Thriller, durch den man durchrauschen kann.
Nun also das erste Buch außerhalb dieser Reihe. Eine Geschichte über eine verschwundene Schwester, Familiengeheimnisse, Scham und Erinnerungen. Was mir sehr früh aufgefallen ist, sind die vielen Szenen, die man sich wie im Film vorstellen kann. Ich hatte mehrmals das Gefühl, dass die Geschehnisse mit Drehbuch im Hinterkopf beschrieben wurden. Dazu einige klassische Horrorelemente, die für Grusel und Schreckmomente sorgen – eine Kellertreppe, gevorgehustete Haarknäuel, Schlafwandel etc. Genau mein Ding, auch wenns eigentlich gar nicht übernatürlich wird.
Früh gibt es Andeutungen, dass die Protagonistin Marsi Träume und Realität schlecht unterscheiden kann. Und so lockt uns Eva Björg immer wieder auf falsche Spuren. Ja, ich bin drauf reingefallen, hab alle möglichen Menschen verdächtigt, die ganz klassisch zu potenziellen Tätern (und Täterinnen) aufgebaut werden. Dabei ist die Geschichte nicht kompliziert oder verwirrend erzählt, man kann alles sehr gut nachverfolgen und nachvollziehen.
Etwas ärgerlich fand ich mal wieder dieses unvernünftige „Alles-in-die-eigene-Hand-nehmen“. Warum geht man nicht zur Polizei, obwohl man Angst hat? Warum versucht man, irgendetwas selbst zu ermitteln und der Kumpel macht noch mit? Die typischen Verhaltensweisen, über die man sich auch im TV immer mal wieder aufregen muss. Auf der anderen Seite lädt das Buch wirklich zum Miträtseln ein: Was sind Träume, was Erinnerungen? Wer ist das unbekannte Baby auf dem Foto? War die rote Jacke am Straßenrand nur Einbildung? Und was war das geheime Projekt der verschwundenen Stina?
Gegen Ende wird’s ein bisschen viel und stellenweise unrealistisch, wie sich alles aufdröselt, es passiert eine Menge und die Entwicklung wirkte auf mich etwas erzwungen. Dennoch schöne Twists und eine überraschende Auflösung, die das Ganze abrundet. Ein spannender Thriller, durch den man durchrauschen kann.