Herrlich selbstironisch
Der Roman startet mitten im Leben seiner Protagonistin Yrsa inklusive Dating-Frust, Selbstzweifeln und akademischem Alltag. Die Dialoge wirken authentisch, die Gedanken der Hauptfigur sind oft witzig und gleichzeitig schmerzhaft ehrlich. Besonders die Selbstironie hat mir gefallen. Gleichzeitig empfand ich manche Passagen als etwas überladen mit popkulturellen Verweisen und gesellschaftlichen Kommentaren. Die Figur ist interessant, aber nicht sofort sympathisch, was für einige Leserinnen und Leser eine Hürde sein könnte. Dennoch macht die Leseprobe neugierig.