Humorvoll und leicht makaber
Erwartet man wegen des Covers eine Liebesschnulze, so zeigen doch schon die ersten Seiten des Romans, dass diese Lektüre weit mehr zu bieten hat und gänzlich anders aufgezogen ist. Imani Thompson schenkt ihrer Protagonistin Yrsa eine direkte Art, sich zu bestimmten Themen zu positionieren und Dinge klar zur Sprache zu bringen, sie an- und auszusprechen. Als ein Professor Yrsas Freundin nach einem Verhältnis auch noch die gemeinsam erarbeiteten Forschungsergebnisse abnimmt, möchte Yrsa ihn zur Rede stellen, bringt ihn aber versehentlich stattdessen um. Gerne würde ich wissen, was dieser nicht geplante Mord mit ihr anstellt und sich auf ihr weiteres Leben auswirkt.