Intellektueller Vibe mit einer Prise Beziehungsdrama und Geheimnissen
Hier meine Eindrücke zu der Leseprobe des Romans Honey von Imani Thompson.
Die Geschichte dreht sich um Yrsa, eine junge Dozentin für Soziologie an der Universität Cambridge. Eigentlich hat sie alles für ein perfektes Date mit Ethan vorbereitet, doch der sagt ihr im letzten Moment per Nachricht ab, während sie im Uni-Alltag zwischen neurotischen Kolleginnen, einem verschwundenen Teammitglied namens Nina und arroganten Studenten feststeckt. Ich würde sagen, das Buch ist wegen seiner komplexen gesellschaftlichen Themen und der anspruchsvollen Campus-Atmosphäre am besten für ältere Jugendliche ab sechzehn Jahren und junge Erwachsene geeignet.
Das Buchcover ist mir sofort ins Auge gesprungen und gefällt mir richtig gut. Dieser glänzende, goldene Schriftzug, der wie zähflüssiger Honig auf einem hellrosa Hintergrund aussieht, wirkt total modern und stylish. Es bricht komplett mit dem typischen, verstaubten Bild von akademischen Romanen und hat einen coolen Pop-Art-Look.
Besonders gut gefallen hat mir, wie schlagfertig und authentisch Yrsa rüberkommt. Die Szene im Hörsaal, in der sie einen selbstgefälligen Studenten vor versammelter Mannschaft mit harten Fakten über Intersektionalität und das Fehlen von Frauen in der Pflichtlektüre konfrontiert, war mein absolutes Highlight. Dieser Kontrast zwischen ihren privaten Dating-Problemen und ihrer klugen, kompromisslosen Art im Job macht die Story super lebendig.
Was mir hingegen weniger gefallen hat, ist die extreme Frustration und Bitterkeit, die Yrsa manchmal zeigt. Wenn sie im Stillen denkt, dass sie all ihre Studenten im Hörsaal einfach nur hasst, distanziert das einen als Leser ein bisschen von ihr. Auch die Beziehung zu dem deutlich älteren Ethan zieht die Dynamik am Anfang etwas herunter, weil man nicht ganz versteht, warum eine so schlaue Frau sich so unzuverlässig behandeln lässt.
Der Schreibstil ist absolut flüssig, modern und scharfzüngig, was perfekt in unsere heutige Zeit passt. Begriffe wie Hinge oder Instagram machen das Ganze nahbar und transportieren die Atmosphäre super. Die Charaktere wie die engagierte Skye oder der peinlich berührte Mentor Syed wirken sofort dreidimensional. Der Spannungsaufbau ist in einer Leseprobe naturgemäß erst am Anfang, aber durch das plötzliche, völlig aufgelöste Erscheinen von Nina und ihr anschließendes Verschwinden wird sofort ein packendes Rätsel angedeutet.
Das Buch ist perfekt geeignet für alle, die schlaue, gesellschaftskritische Geschichten mit einer starken, aber fehlerhaften Protagonistin und einem authentischen Uniballtag suchen. Wer allerdings nach epischer Fantasy, rasanter Action oder einer klassischen, süßen Liebesgeschichte sucht, wird hier wohl eher weniger glücklich werden.
Alles in allem erwarte ich von der vollständigen Geschichte ein tiefgründiges Drama, das hoffentlich das Geheimnis um Nina lüftet und zeigt, wie Yrsa ihren eigenen Weg findet. Nach dieser Leseprobe würde ich das Buch definitiv weiterlesen, weil mich Yrsas ehrliche Stimme einfach gepackt hat.
Die Geschichte dreht sich um Yrsa, eine junge Dozentin für Soziologie an der Universität Cambridge. Eigentlich hat sie alles für ein perfektes Date mit Ethan vorbereitet, doch der sagt ihr im letzten Moment per Nachricht ab, während sie im Uni-Alltag zwischen neurotischen Kolleginnen, einem verschwundenen Teammitglied namens Nina und arroganten Studenten feststeckt. Ich würde sagen, das Buch ist wegen seiner komplexen gesellschaftlichen Themen und der anspruchsvollen Campus-Atmosphäre am besten für ältere Jugendliche ab sechzehn Jahren und junge Erwachsene geeignet.
Das Buchcover ist mir sofort ins Auge gesprungen und gefällt mir richtig gut. Dieser glänzende, goldene Schriftzug, der wie zähflüssiger Honig auf einem hellrosa Hintergrund aussieht, wirkt total modern und stylish. Es bricht komplett mit dem typischen, verstaubten Bild von akademischen Romanen und hat einen coolen Pop-Art-Look.
Besonders gut gefallen hat mir, wie schlagfertig und authentisch Yrsa rüberkommt. Die Szene im Hörsaal, in der sie einen selbstgefälligen Studenten vor versammelter Mannschaft mit harten Fakten über Intersektionalität und das Fehlen von Frauen in der Pflichtlektüre konfrontiert, war mein absolutes Highlight. Dieser Kontrast zwischen ihren privaten Dating-Problemen und ihrer klugen, kompromisslosen Art im Job macht die Story super lebendig.
Was mir hingegen weniger gefallen hat, ist die extreme Frustration und Bitterkeit, die Yrsa manchmal zeigt. Wenn sie im Stillen denkt, dass sie all ihre Studenten im Hörsaal einfach nur hasst, distanziert das einen als Leser ein bisschen von ihr. Auch die Beziehung zu dem deutlich älteren Ethan zieht die Dynamik am Anfang etwas herunter, weil man nicht ganz versteht, warum eine so schlaue Frau sich so unzuverlässig behandeln lässt.
Der Schreibstil ist absolut flüssig, modern und scharfzüngig, was perfekt in unsere heutige Zeit passt. Begriffe wie Hinge oder Instagram machen das Ganze nahbar und transportieren die Atmosphäre super. Die Charaktere wie die engagierte Skye oder der peinlich berührte Mentor Syed wirken sofort dreidimensional. Der Spannungsaufbau ist in einer Leseprobe naturgemäß erst am Anfang, aber durch das plötzliche, völlig aufgelöste Erscheinen von Nina und ihr anschließendes Verschwinden wird sofort ein packendes Rätsel angedeutet.
Das Buch ist perfekt geeignet für alle, die schlaue, gesellschaftskritische Geschichten mit einer starken, aber fehlerhaften Protagonistin und einem authentischen Uniballtag suchen. Wer allerdings nach epischer Fantasy, rasanter Action oder einer klassischen, süßen Liebesgeschichte sucht, wird hier wohl eher weniger glücklich werden.
Alles in allem erwarte ich von der vollständigen Geschichte ein tiefgründiges Drama, das hoffentlich das Geheimnis um Nina lüftet und zeigt, wie Yrsa ihren eigenen Weg findet. Nach dieser Leseprobe würde ich das Buch definitiv weiterlesen, weil mich Yrsas ehrliche Stimme einfach gepackt hat.