Ein Buch das lange nachwirkt

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nurbuntewolleimkopf Avatar

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Ein Buch, das lange nachwirkt

Noch keine Rezension ist mir bisher so schwer gefallen. Seit ich das Buch beendet habe, wälze ich die richtigen Worte im Kopf. Wie viele Sterne könnte ich dem Buch geben? Top oder Flop?

Yrsa ist keine sympathische Protagonistin und doch auch nicht völlig unsympathisch. Sie denkt oft diese bösen Kleinigkeiten, wenn man ehrlich ist, denken wir das ja alle öfter. Mein Gedanke war hier zwischendurch, ob man sie vielleicht auch etwas abstoßend findet, weil sie einen die dunkle Seite an der eigenen Persönlichkeit aufzeigt?

Nun gut, erstmal zum Inhalt: Yrsa ist eine junge Studentin, sie kämpft um ihre Rechte als Frau und besonders als schwarze Frau in einer weißen Welt. Ein wichtiges Thema und ich will ehrlich sein, für mich manchmal schwer zu greifen.
Yrsa schreibt ihre Doktorarbeit und im Rahmen ihrer Recherche kommt sie auf Abwege.
Yrsa beginnt aus teilweise unerklärlichen Gründen zu morden. Natürlich hat sie immer eine Begründung und auch ihre Wahl kann man ja irgendwie verstehen, aber woher der Impuls kommt, ist mir ein Rätsel.

Das Buch stellt eine Überspitzung dar, ohne Frage. Es ist teilweise wirklich nicht nachvollziehbar, warum sie tut, was sie tut. Genau das hat es mir schwer gemacht, mich so richtig für das Buch zu erwärmen.
Auch Yrsa und ihre extreme Wut haben es mir teilweise sehr schwer gemacht, einen richtigen Zugang zum Buch zu finden.

Auf der anderen Seite steht aber, dass wir ein sehr wichtiges Thema haben, das man nicht ungeachtet lassen darf. Was mir den Zugang schwer gemacht hat, sind die Überspitzungen. Eine unsympathische Protagonistin, die mir auch immer wieder das Gefühl gegeben hat, mich selbst zu ertappen.

Ich bin noch immer sehr unschlüssig mit diesem Buch.