Ein feministischer Befreiungsschlag
Versklavung, Unterdrückung und die Wut, die glüht und brennt und bleibt. Und über Generationen hinwegreicht. Für Yrsa ist das nicht nur Theorie. Selbst Wissenschaftlerin und Doktorandin in Cambridge widmet sie ihre Forschung und Lehre den Denkansätzen des Afropessimismus, taucht tief ein in dessen Thesen und Modelle, erkennt sich in diesen wieder. Und das, was immer einer kritischen Auseinandersetzung bedarf, wird zunehmend unreflektiert übernommen. Und nur zu gern zu einer Entschuldigung. Für das, was folgt.
Und das ist so einiges. Denn Yrsa verschiebt nach und nach ihre eigenen Grenzen. Gibt ihren eigenen Traumatisierungen, Verletzungen und Enttäuschungen ein Ventil. Wenn ganz zu Beginn eher zufällig. Oder aus dem Affekt heraus. Denn dass die Biene in der Wasserflasche tatsächlich zum schnellen, grausamen Tod führt, überrascht sie selbst. Und bringt sie auf den Geschmack. Warum nicht vermeintlich Gleiches mit Gleichem vergelten?
Und so schreitet Yrsa zur Tat. Und die Leser*innen schauen atemlos zu. Und werden Zeug*innen eines ganz eigenen Rachefeldzugs für das Gute und Gerechte. Oder das, was Yrsa dazu macht. Und dass gerade Männer dabei sehr schlecht wegkommen, ist natürlich kein Zufall. Sondern Teil von Yrsas ganz persönlicher Befreiung. Und Rechtfertigung.
Dem Sog, den unsere Protagonistin spürt, bin auch ich beim Lesen erlegen. Allerdings auf die ganz harmlose Art. Und die sehr schöne! Denn das Buch konnte ich schon nach wenigen Seiten nicht mehr aus der Hand legen. Und meinem Mann ging es ähnlich, dem ich den Roman auf Englisch geschenkt hatte. Kurz ein schlechtes Gewissen bekam. Und dann sah, dass auch er begeistert war. Und so gar nicht verschreckt.
Und das ist so einiges. Denn Yrsa verschiebt nach und nach ihre eigenen Grenzen. Gibt ihren eigenen Traumatisierungen, Verletzungen und Enttäuschungen ein Ventil. Wenn ganz zu Beginn eher zufällig. Oder aus dem Affekt heraus. Denn dass die Biene in der Wasserflasche tatsächlich zum schnellen, grausamen Tod führt, überrascht sie selbst. Und bringt sie auf den Geschmack. Warum nicht vermeintlich Gleiches mit Gleichem vergelten?
Und so schreitet Yrsa zur Tat. Und die Leser*innen schauen atemlos zu. Und werden Zeug*innen eines ganz eigenen Rachefeldzugs für das Gute und Gerechte. Oder das, was Yrsa dazu macht. Und dass gerade Männer dabei sehr schlecht wegkommen, ist natürlich kein Zufall. Sondern Teil von Yrsas ganz persönlicher Befreiung. Und Rechtfertigung.
Dem Sog, den unsere Protagonistin spürt, bin auch ich beim Lesen erlegen. Allerdings auf die ganz harmlose Art. Und die sehr schöne! Denn das Buch konnte ich schon nach wenigen Seiten nicht mehr aus der Hand legen. Und meinem Mann ging es ähnlich, dem ich den Roman auf Englisch geschenkt hatte. Kurz ein schlechtes Gewissen bekam. Und dann sah, dass auch er begeistert war. Und so gar nicht verschreckt.