Female Rage
Ich bin zwiegespalten, wie ich dieses Buch bewerten würde. Auf jeden Fall würde ich es eher als Thriller denn als Roman klassifizieren.
Die Protagonistin Yrsa ist feministisch, geht gegen Ungerechtigkeit vor und gegen Rassismus, den sie erfährt. Diese Energie, diese Wut kanalisiert sie und sucht ein ungewöhnliches Ventil dafür und begründet dies sogar als wissenschaftlichen Methodik für ihre Dissertation, bis es scheint, als ob sie sich darin verliert.
Ehrlich gesagt hatte ich mir nach dem Klappentext und den ersten Seiten mehr versprochen. Nach dem guten Auftakt lässt die Geschichte stetig nach, sie wirkt an manchen Stellen wirr, manchmal sehr temporeich, dann wieder langatmig und Yrsa als Hauptperson sehr kühl, desinteressiert und distanziert.
Und dennoch ist das Buch lesenswert und interessant, weil es weibliche Wut und systematisch Ungleichheit sowie Rassismus sichtbar macht und zur Sprache bringt.
Die Protagonistin Yrsa ist feministisch, geht gegen Ungerechtigkeit vor und gegen Rassismus, den sie erfährt. Diese Energie, diese Wut kanalisiert sie und sucht ein ungewöhnliches Ventil dafür und begründet dies sogar als wissenschaftlichen Methodik für ihre Dissertation, bis es scheint, als ob sie sich darin verliert.
Ehrlich gesagt hatte ich mir nach dem Klappentext und den ersten Seiten mehr versprochen. Nach dem guten Auftakt lässt die Geschichte stetig nach, sie wirkt an manchen Stellen wirr, manchmal sehr temporeich, dann wieder langatmig und Yrsa als Hauptperson sehr kühl, desinteressiert und distanziert.
Und dennoch ist das Buch lesenswert und interessant, weil es weibliche Wut und systematisch Ungleichheit sowie Rassismus sichtbar macht und zur Sprache bringt.