Female Rage
Yrsa schreibt gerade ihre Doktorarbeit an der Cambridge Universität. Als sie mitbekommt, dass ihre Freundin von einem der Professoren ausgenutzt wurde und dieser als Mann, natürlich keinerlei Konsequenzen befürchten muss, nutzt Yrsa eine günstige Gelegenheit aus, um den Prof sterben zu lassen.
Dieser Tod macht etwas mit Yrsa, so hat sie sich schon lange nicht mehr gefühlt.
Und dieses Geräusch, das er beim Sterben machte, ...
Dieses Cover mit der Honigschrift, finde ich unheimlich passend, obwohl an Yrsa überhaupt nichts süß oder klebrig ist. Im Gegenteil, an ihr perlt alles ab und brav oder angepasst, ist nur ihre Fassade.
Als WOC hat sie schon immer mit Benachteiligung und Ungerechtigkeit zu kämpfen gehabt. Deswegen nimmt sie sich auch, was sie haben will. Nur, driftet sie in ihrem Fall, immer mehr in die Psycho-Ecke ab.
Den Weg dahin, fand ich richtig spannend, denn nachvollziehen kann man ihre Absicht dahinter ja schon, irgendwie. Denn jeder Mord ist anders und wird von ihr auch stets anders begründet. Eine gewisse Moral steht immer dahinter.
Und dann war ich auch ständig gespannt darauf, ob Yrsa mit ihren Taten davonkommt. Ob sie vielleicht irgendwann unvorsichtig wird, oder es knallhart durchzieht.
Gleichzeitig erfährt man auch einiges über Yrsas Doktorarbeit über den Afropessimismus, einem Thema, von dem ich vorher noch nie gehört habe.
Ihre Überlegungen und Ansätze dazu nehmen einiges an Raum ein, die ich auch interessant fand, aber sie bremsen auch ein wenig den Lesefluss.
Zudem wird man als Leser auch mit anderen gesellschaftskritischen Problemen konfrontiert.
Den Erzählstil fand ich meistens flüssig zu lesen, nur in manchen Situationen ändert er sich, wird temporeicher und abgehakter, aber es passt zum Moment. Nur zunächst war ich davon etwas irritiert.
Insgesamt hat mich Yrsa und ihre Kaltschnäuzigkeit fasziniert. Sie ist keine Figur, die man besonders mögen kann, aber ihre eigene Art zu Denken hatte schon was.
Dieses Buch ist speziell, einfach mal etwas anderes.
Dieser Tod macht etwas mit Yrsa, so hat sie sich schon lange nicht mehr gefühlt.
Und dieses Geräusch, das er beim Sterben machte, ...
Dieses Cover mit der Honigschrift, finde ich unheimlich passend, obwohl an Yrsa überhaupt nichts süß oder klebrig ist. Im Gegenteil, an ihr perlt alles ab und brav oder angepasst, ist nur ihre Fassade.
Als WOC hat sie schon immer mit Benachteiligung und Ungerechtigkeit zu kämpfen gehabt. Deswegen nimmt sie sich auch, was sie haben will. Nur, driftet sie in ihrem Fall, immer mehr in die Psycho-Ecke ab.
Den Weg dahin, fand ich richtig spannend, denn nachvollziehen kann man ihre Absicht dahinter ja schon, irgendwie. Denn jeder Mord ist anders und wird von ihr auch stets anders begründet. Eine gewisse Moral steht immer dahinter.
Und dann war ich auch ständig gespannt darauf, ob Yrsa mit ihren Taten davonkommt. Ob sie vielleicht irgendwann unvorsichtig wird, oder es knallhart durchzieht.
Gleichzeitig erfährt man auch einiges über Yrsas Doktorarbeit über den Afropessimismus, einem Thema, von dem ich vorher noch nie gehört habe.
Ihre Überlegungen und Ansätze dazu nehmen einiges an Raum ein, die ich auch interessant fand, aber sie bremsen auch ein wenig den Lesefluss.
Zudem wird man als Leser auch mit anderen gesellschaftskritischen Problemen konfrontiert.
Den Erzählstil fand ich meistens flüssig zu lesen, nur in manchen Situationen ändert er sich, wird temporeicher und abgehakter, aber es passt zum Moment. Nur zunächst war ich davon etwas irritiert.
Insgesamt hat mich Yrsa und ihre Kaltschnäuzigkeit fasziniert. Sie ist keine Figur, die man besonders mögen kann, aber ihre eigene Art zu Denken hatte schon was.
Dieses Buch ist speziell, einfach mal etwas anderes.