Herrlich böse
Das Cover verspricht Süsses, aber geliefert wird Saures. Viel zum Nachdenken und zum Kopfschütteln.
Yrsa langweilt sich in ihrem PHD Programm. Und als sie wie zufällig einen Professor beim Sterben hilft, fühlt sie kein schlechtes Gewissen, sondern sich schlicht wieder lebendig. Denn dieser Mann hat nicht nur ihre Freundin in der Beziehung verraten, sondern auch ihre Arbeit gestohlen. Klar hatte er den Tod verdient. Und so kommt Yrsa auf den Geschmack. Sie zieht in einen Kreuzzug gegen die toxische weiße Männlichkeit.
Es ist spannend, unterhaltsam und auch schockierend, Yrsa hier zu begleiten. Sie selbst hat auch Ecken und Kanten, unangepasst. Die Schwierigkeiten, Bindungen einzugehen, vielleicht begründet durch die spezielle Beziehung zu ihrer Mutter. Sie spürt als junge PoC Rassismus und Frauenfeindlichkeit gleichermaßen. Klar ist sie nicht immer sympathisch, aber ihr Kampf ist greifbar. Etwas übertrieben mag die Handlung sein, aber sie erfüllt ihren Zweck. Auch sprachlich super umgesetzt. Ein besonderes Leseerlebnis.
Yrsa langweilt sich in ihrem PHD Programm. Und als sie wie zufällig einen Professor beim Sterben hilft, fühlt sie kein schlechtes Gewissen, sondern sich schlicht wieder lebendig. Denn dieser Mann hat nicht nur ihre Freundin in der Beziehung verraten, sondern auch ihre Arbeit gestohlen. Klar hatte er den Tod verdient. Und so kommt Yrsa auf den Geschmack. Sie zieht in einen Kreuzzug gegen die toxische weiße Männlichkeit.
Es ist spannend, unterhaltsam und auch schockierend, Yrsa hier zu begleiten. Sie selbst hat auch Ecken und Kanten, unangepasst. Die Schwierigkeiten, Bindungen einzugehen, vielleicht begründet durch die spezielle Beziehung zu ihrer Mutter. Sie spürt als junge PoC Rassismus und Frauenfeindlichkeit gleichermaßen. Klar ist sie nicht immer sympathisch, aber ihr Kampf ist greifbar. Etwas übertrieben mag die Handlung sein, aber sie erfüllt ihren Zweck. Auch sprachlich super umgesetzt. Ein besonderes Leseerlebnis.