Innovativ, feministisch, absurd und unterhaltsam
Dieses Buch ist speziell und sehr eigen. Das fängt an mit der Protagonistin, die knallhart sein kann, ein bisschen gruselig ist, aber einem trotzdem irgendwie leidtut.
Yrsa studiert Soziologie und schreibt gerade an ihrer Doktorarbeit. Sie beschäftigt sich mit feministischem Rassismus und ist bereit, dem entgegenzutreten. Als woman of colour ist sie dem täglich ausgesetzt. Und da gibt es doch tatsächlich die These, dass Rassismus nur beseitigt werden kann, wenn es keine unterschiedlichen Hautfarben mehr gibt. Theoretisch müssten nur die Weißen aussterben, dann wäre das Problem gelöst, da ist doch was dran, oder?
Ihr erster Mord war nicht geplant, aber es war ganz leicht, die Biene in die Flasche des Professors zu schnipsen, von dem ihre Freundin ihr gerade Übles erzählt hat. Dass er dann starb war Pech, aber auch eine Erleichterung, er hatte es verdient, ein Weißer weniger. Irgendwo muss man ja anfangen.
In zahlreichen Rückblenden erlebt man mit, wie Yrsa zur knallharten Mörderin wird, die ihre Taten mir kuriosem wissenschaftlichen und ethischen Hintergrund rechtfertigt. Yrsa ist pragmatisch, witzig und gnadenlos. Gut möglich, dass ein Kindheitserlebnis sie nachhaltig verstört hat, aber ist das eine Entschuldigung für Mord?
Mit diesem Buch bekommt man etwas sehr Besonderes, einen ganz ungewöhnlichen Thriller, neue Aspekte zum Thema Rassismus, inspirierenden Feminismus, allerbeste Unterhaltung mit einigen Überraschungen, klugen Spaß mit Mehrwert.
Das Hörbuch liest Franziska Trunte ganz wunderbar. Sie schlüpft elegant in unterschiedlichste Rollen und verkörpert dabei jede Figur absolut überzeugend. Genial, wie sie Yrsa eine Mischung aus jugendlicher Zartheit und emanzipierter Raffinesse verleiht. Es dauert 10 Stunden und 22 Minuten.
Yrsa studiert Soziologie und schreibt gerade an ihrer Doktorarbeit. Sie beschäftigt sich mit feministischem Rassismus und ist bereit, dem entgegenzutreten. Als woman of colour ist sie dem täglich ausgesetzt. Und da gibt es doch tatsächlich die These, dass Rassismus nur beseitigt werden kann, wenn es keine unterschiedlichen Hautfarben mehr gibt. Theoretisch müssten nur die Weißen aussterben, dann wäre das Problem gelöst, da ist doch was dran, oder?
Ihr erster Mord war nicht geplant, aber es war ganz leicht, die Biene in die Flasche des Professors zu schnipsen, von dem ihre Freundin ihr gerade Übles erzählt hat. Dass er dann starb war Pech, aber auch eine Erleichterung, er hatte es verdient, ein Weißer weniger. Irgendwo muss man ja anfangen.
In zahlreichen Rückblenden erlebt man mit, wie Yrsa zur knallharten Mörderin wird, die ihre Taten mir kuriosem wissenschaftlichen und ethischen Hintergrund rechtfertigt. Yrsa ist pragmatisch, witzig und gnadenlos. Gut möglich, dass ein Kindheitserlebnis sie nachhaltig verstört hat, aber ist das eine Entschuldigung für Mord?
Mit diesem Buch bekommt man etwas sehr Besonderes, einen ganz ungewöhnlichen Thriller, neue Aspekte zum Thema Rassismus, inspirierenden Feminismus, allerbeste Unterhaltung mit einigen Überraschungen, klugen Spaß mit Mehrwert.
Das Hörbuch liest Franziska Trunte ganz wunderbar. Sie schlüpft elegant in unterschiedlichste Rollen und verkörpert dabei jede Figur absolut überzeugend. Genial, wie sie Yrsa eine Mischung aus jugendlicher Zartheit und emanzipierter Raffinesse verleiht. Es dauert 10 Stunden und 22 Minuten.