Intellektuell
Yrsa ist schwarz, studiert Soziologie in Cambridge und hat ein reges Sexleben. In ihrer Dissertation behandelt sie Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Gewalt. Und das tut sie nicht nur theoretisch. Yrsa ist eine Mörderin.
Die Erzählweise lässt keine Langweile aufkommen. Inmitten von Yrsas normalem Alltag, der aus wissenschaftlicher Arbeit, Freundinnen, Familie und Dating-Seiten im Internet besteht, tut sie immer wieder Unbegreifliches. Und dann erfährt man, was sie bewogen hat, welche Erinnerungen sie belasten und welche Gedanken sie antreiben. Es gibt Diskriminierungserfahrungen, ein schlimmes Erlebnis in der Schulzeit, allgemeine Frauenfeindlichkeit in der Gesellschaft, die ihr begegnet. Immer wieder sind es intellektuelle Überlegungen, die sie anstellt und die sie dazu bewegen, Gewalt anzuwenden.
Yrsa ist eine sehr spannende und vielschichtige Persönlichkeit, die Erfahrungen verschiedener Kulturen in sich trägt. Schon in ihrer Kindheit beginnt sie, zu töten. Manchmal erscheint das wie ein kindliches Spiel, wenn es sich etwa um Insekten handelt. Einmal wird sie ausdrücklich von einem ihr nahestehenden Menschen darum gebeten. Und später, als erwachsene Intellektuelle, passiert das Töten zunächst fast zufällig. Danach setzt sie ihre theoretische Arbeit gezielt in die Praxis um. Als sie zum Schluss nur noch ein bisschen spielen will, gerät alles außer Kontrolle.
Weil Yrsa so eine ungewöhnliche Figur ist, vergebe ich 5 Sterne.
Die Erzählweise lässt keine Langweile aufkommen. Inmitten von Yrsas normalem Alltag, der aus wissenschaftlicher Arbeit, Freundinnen, Familie und Dating-Seiten im Internet besteht, tut sie immer wieder Unbegreifliches. Und dann erfährt man, was sie bewogen hat, welche Erinnerungen sie belasten und welche Gedanken sie antreiben. Es gibt Diskriminierungserfahrungen, ein schlimmes Erlebnis in der Schulzeit, allgemeine Frauenfeindlichkeit in der Gesellschaft, die ihr begegnet. Immer wieder sind es intellektuelle Überlegungen, die sie anstellt und die sie dazu bewegen, Gewalt anzuwenden.
Yrsa ist eine sehr spannende und vielschichtige Persönlichkeit, die Erfahrungen verschiedener Kulturen in sich trägt. Schon in ihrer Kindheit beginnt sie, zu töten. Manchmal erscheint das wie ein kindliches Spiel, wenn es sich etwa um Insekten handelt. Einmal wird sie ausdrücklich von einem ihr nahestehenden Menschen darum gebeten. Und später, als erwachsene Intellektuelle, passiert das Töten zunächst fast zufällig. Danach setzt sie ihre theoretische Arbeit gezielt in die Praxis um. Als sie zum Schluss nur noch ein bisschen spielen will, gerät alles außer Kontrolle.
Weil Yrsa so eine ungewöhnliche Figur ist, vergebe ich 5 Sterne.