Konnte mich nicht durchgehend überzeugen

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Von

HONEY
Imani Thompson
ET: 17.07.26

Eigentlich habe ich HONEY, das ich lesen und hören durfte, bereits im letzten Monat beendet. Doch es ließ mich irgendwie unzufrieden zurück. Die Worte, die nach einem beendeten Buch normalerweise nur so aus mir heraussprudeln, wollten einfach nicht kommen. Vielleicht lag es daran, dass ich selbst nicht so recht wusste, was ich von diesem Buch halten sollte.

Aber worum geht es?

Yrsa, eine junge, schwarze und wunderschöne, aber gelangweilte Doktorandin, wird eher zufällig zur Mörderin. Zunächst ist es nur unterlassene Hilfeleistung: Ein Professor, der allergisch auf Bienenstiche reagiert, stirbt, und Yrsa ist überzeugt, dass er seinen Tod verdient hat. Doch dann stellt sie fest, dass ihr das Morden Spaß macht. Zumindest sind die Männer, die sie anschließend tötet, in ihren Augen allesamt Menschen, die den Tod verdient haben. So glaubt sie zumindest – bis sie erkennt, dass ausgerechnet einer ihrer Morde den falschen Mann getroffen hat.

Sprachlich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Stellenweise klebte ich förmlich am tropfenden Honig der Geschichte. Gleichzeitig gab es aber immer wieder Passagen, in denen ich mich gelangweilt habe. Auch der leichte Sarkasmus, der sich durch das Buch zieht, konnte darüber nicht hinweghelfen. Derbe Ausdrücke und für meinen Geschmack etwas zu viel Spice haben es ebenfalls nicht geschafft, mich wieder richtig in die Geschichte hineinzuziehen.

Fazit:
Leider konnte mich das Buch nicht durchgehend fesseln. Vielleicht bin ich für diese Geschichte einfach zu alt. Ich kann mir gut vorstellen, dass jüngere Leserinnen mehr Freude an Yrsa und ihrer Geschichte haben werden.
3/5