Provokant und bitterböse!
Yrsa ist keine Protagonistin, die sonderlich sympathisch erscheint. Sie eckt oft an, wirkt kühl, täuscht vor, anderen zuzuhören, während sie eigentlich vor allem an sich selbst interessiert ist. Und dann kommt natürlich noch ihr Hang zum Mörderischen, der nach und nach zu Tage tritt.
Aber gerade diese unbequeme, analytische, provokante Art hat sie sehr interessant gemacht.
Dabei hat Yrsa durchaus Gründe für ihre Wut, wenn sie von weißen Männern wie ein Objekt behandelt wird, wenn sie nur Spielfläche rassistischer Fantasien ist. Ihre Rache kommt drastisch und hart, entwickelt sich zur Obsession, bis es nicht mehr nur darum geht, zu bestrafen. Damit reiht sich das Buch gut zwischen „Das Beste sind die Augen“ und anderen feministischen Weird Fiction Büchern ein.
Der Schreibstil passt sich Yrsas Gedanken an, springt hin- und her. Bleibt kurz angebunden und schroff. Nur die wichtigsten Ereignisse werden dargestellt und die Lücken dazwischen muss man selbst füllen. Dabei bleibt es stets spannend.
Die zynische, bitterböse Art, mit der alles kommentiert wird, ist anfangs sehr unterhaltsam. Klischees und Vorurteile werden aufs Korn genommen. Ab der Hälfte nimmt die Handlung dann eine düstere, makabere Wendung.
Honey bietet einen interessanten Take auf weibliche Wut und Rache. Empfehle ich weiter!
Aber gerade diese unbequeme, analytische, provokante Art hat sie sehr interessant gemacht.
Dabei hat Yrsa durchaus Gründe für ihre Wut, wenn sie von weißen Männern wie ein Objekt behandelt wird, wenn sie nur Spielfläche rassistischer Fantasien ist. Ihre Rache kommt drastisch und hart, entwickelt sich zur Obsession, bis es nicht mehr nur darum geht, zu bestrafen. Damit reiht sich das Buch gut zwischen „Das Beste sind die Augen“ und anderen feministischen Weird Fiction Büchern ein.
Der Schreibstil passt sich Yrsas Gedanken an, springt hin- und her. Bleibt kurz angebunden und schroff. Nur die wichtigsten Ereignisse werden dargestellt und die Lücken dazwischen muss man selbst füllen. Dabei bleibt es stets spannend.
Die zynische, bitterböse Art, mit der alles kommentiert wird, ist anfangs sehr unterhaltsam. Klischees und Vorurteile werden aufs Korn genommen. Ab der Hälfte nimmt die Handlung dann eine düstere, makabere Wendung.
Honey bietet einen interessanten Take auf weibliche Wut und Rache. Empfehle ich weiter!