Richtig toll
Das Buch rund um Yrsa hat mich sehr angesprochen, da sich unsere Lebenswelten insofern ähneln, dass ich selbst eine Geisteswissenschaft studiert habe, eine Frau bin und im selben Alter. Im Vergleich zu mir ist Yrsa jedoch schwarz, Schwarzsein und Unterdrückungsformen an schwarzen Menschen Teile ihres Dissertationsthemas. Umrandet durch die Denkanstöße und neue Erkenntnisse durch ihre Dissertation, wird die Protagonistin immer wütender und stellt sich die Frage - Ist Gewalt eine legitime Antwort auf systematische Unterdrückung?
"Honey" macht dabei so viele spannende Themen auf, oft auch sehr leise und zwischen den Zeilen, meist gespickt durch großartigen, britischen Humor! Yrsa ist keine total sympathische Protagonistin, aber das ist ja genau der Punkt - als (schwarze) Frau muss man niemanden gefallen. Ich konnte jedoch oftmals ihre Beweggründe und ihre Gedankengänge nachvollziehen beziehungsweise respektieren. Denn die Wut über die ungerechten Verhältnisse als Frau sind mir allzu gut bekannt. Die ungerechten Verhältnisse einer schwarzen Frau kann ich dabei nur erahnen.
"Honey" macht dabei so viele spannende Themen auf, oft auch sehr leise und zwischen den Zeilen, meist gespickt durch großartigen, britischen Humor! Yrsa ist keine total sympathische Protagonistin, aber das ist ja genau der Punkt - als (schwarze) Frau muss man niemanden gefallen. Ich konnte jedoch oftmals ihre Beweggründe und ihre Gedankengänge nachvollziehen beziehungsweise respektieren. Denn die Wut über die ungerechten Verhältnisse als Frau sind mir allzu gut bekannt. Die ungerechten Verhältnisse einer schwarzen Frau kann ich dabei nur erahnen.