Verschenktes Potenzial
Ich hatte mich nach dem vielversprechenden Klappentext wirklich sehr auf „Honey“ gefreut, wurde letztendlich aber leider enttäuscht. Für mich persönlich war das Buch leider ein Fehlgriff, auch wenn es ein paar gute Ansätze hatte und ich das Cover fantastisch finde.
Ysra ist eine junge Studentin, die ihre PhD in Cambridge an der Universität schreibt. Ihrer Freundin wird durch ihren Professor ihre Arbeit geklaut und durch einen Zufall hat Ysra die Gelegenheit ihre Freundin zu rächen. Das setzt in ihr ihre Wut auf Männer frei und sie beschließt nicht nur ihre Freundin zu rächen.
Themen wie Afropessimismus, Rassismus, Macht, wem sie gehört und wie man sie zurückerlangen kann, fand ich sehr spannende Themen, auf deren Umsetzung in einem als komischen Thriller angekündigten Buch ich mich sehr gefreut habe.
Stattdessen war es über weite Teile des Buches eher eine Charakterstudie der Protagonistin, die irgendwann in die Belanglosigkeit driftete. Leider blieb die Protagonistin für mich bis zum Schluss sehr blass und eindimensional. Ich konnte zu keinem Zeitpunkt eine echte Bindung zu ihr aufbauen, da ihre Handlungen oft irrational und nicht nachvollziehbar wirkten.
Ihre Handlungen müssen meiner Meinung ja auch nicht nachvollziehbar sein aber ich hatte das Gefühl, dass sie sie auch in ihrer Welt keinen Sinn gemacht haben. Ich bin mir unsicher, ob Drogen eine Rolle gespielt haben. Es wurde nicht explizit deutlich gemacht aber es gab eh einige Lücken in dem Buch. Auch die Reaktionen ihres Umfelds ergeben keinen Sinn. Sie war mindestens dreimal die Letzte, die den Toten gesehen hat und das scheint relativ wenig Anstoß für Nachfragen zu sein.
Außerdem wirkten ihre Taten immer als seien sie relativ lose im Plot integriert und hatten wenig bis keine Auswirkungen auf die Handlung, sodass der Plot über weite Strecken sehr ereignislos vor sich hinplätscherte.
Ich mag die Idee des Female Rage super gerne und lese gerne Bücher über Frauen die „irrational“ handeln, auch die Prämisse fand ich wie gesagt super spannend aber leider hat mich die Umsetzung einfach nicht
abgeholt.
Ysra ist eine junge Studentin, die ihre PhD in Cambridge an der Universität schreibt. Ihrer Freundin wird durch ihren Professor ihre Arbeit geklaut und durch einen Zufall hat Ysra die Gelegenheit ihre Freundin zu rächen. Das setzt in ihr ihre Wut auf Männer frei und sie beschließt nicht nur ihre Freundin zu rächen.
Themen wie Afropessimismus, Rassismus, Macht, wem sie gehört und wie man sie zurückerlangen kann, fand ich sehr spannende Themen, auf deren Umsetzung in einem als komischen Thriller angekündigten Buch ich mich sehr gefreut habe.
Stattdessen war es über weite Teile des Buches eher eine Charakterstudie der Protagonistin, die irgendwann in die Belanglosigkeit driftete. Leider blieb die Protagonistin für mich bis zum Schluss sehr blass und eindimensional. Ich konnte zu keinem Zeitpunkt eine echte Bindung zu ihr aufbauen, da ihre Handlungen oft irrational und nicht nachvollziehbar wirkten.
Ihre Handlungen müssen meiner Meinung ja auch nicht nachvollziehbar sein aber ich hatte das Gefühl, dass sie sie auch in ihrer Welt keinen Sinn gemacht haben. Ich bin mir unsicher, ob Drogen eine Rolle gespielt haben. Es wurde nicht explizit deutlich gemacht aber es gab eh einige Lücken in dem Buch. Auch die Reaktionen ihres Umfelds ergeben keinen Sinn. Sie war mindestens dreimal die Letzte, die den Toten gesehen hat und das scheint relativ wenig Anstoß für Nachfragen zu sein.
Außerdem wirkten ihre Taten immer als seien sie relativ lose im Plot integriert und hatten wenig bis keine Auswirkungen auf die Handlung, sodass der Plot über weite Strecken sehr ereignislos vor sich hinplätscherte.
Ich mag die Idee des Female Rage super gerne und lese gerne Bücher über Frauen die „irrational“ handeln, auch die Prämisse fand ich wie gesagt super spannend aber leider hat mich die Umsetzung einfach nicht
abgeholt.