Viele starke Ideen
Der Roman hat mich ehrlicherweise ein bisschen zwiegespalten zurückgelassen. Die Prämisse ist natürlich super spannend und hat mich sofort überzeugt, das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist angenehm und gefühlvoll und die Figuren wirken sehr authentisch und komplex. Die Protagonistin ist von Anfang an eher unsympathisch und wirkt gefühlskalt, aber ist auch eine ziemlich spannende Hauptfigur. Es werden viele wichtige gesellschaftliche Themen wie Sexismus, Rassismus, Klassismus etc. behandelt, aber gleichzeitig auch vielschichtige, persönliche Hintergründe zu Trauma, Familie, Selbstwertgefühl etc.
Die Wut, die die Protagonistin Yrsa spürt, auf die Gesellschaft und auf bestimmte Männer ist sehr greifbar und realistisch.
Leider hat mir das Erzähltempo nicht immer so gut gefallen, so war es zwischendurch zwar sehr spannend, aber dann wieder ein bisschen langatmig.
Außerdem wurde die Handlung im Laufe des Buches meiner Meinung nach immer unrealistischer und auch das Ende hätte für mich besser gelöst werden können.
Insgesamt war es ein interessantes Buch mit einer tollen Prämisse, aus dem ich einiges mitnehmen konnte, aber die Umsetzung hatte doch einige Schwächen für mich, bzw. konnte mich leider nicht richtig begeistern.
Die Wut, die die Protagonistin Yrsa spürt, auf die Gesellschaft und auf bestimmte Männer ist sehr greifbar und realistisch.
Leider hat mir das Erzähltempo nicht immer so gut gefallen, so war es zwischendurch zwar sehr spannend, aber dann wieder ein bisschen langatmig.
Außerdem wurde die Handlung im Laufe des Buches meiner Meinung nach immer unrealistischer und auch das Ende hätte für mich besser gelöst werden können.
Insgesamt war es ein interessantes Buch mit einer tollen Prämisse, aus dem ich einiges mitnehmen konnte, aber die Umsetzung hatte doch einige Schwächen für mich, bzw. konnte mich leider nicht richtig begeistern.