War okay!
Mit seinem außergewöhnlichen Cover und der ansprechenden Inhaltsangabe sprach mich dieser Titel sofort an und machte mich neugierig. „Honey“ ist ein ungewöhnlicher Debütroman, der Krimi-Elemente mit schwarzem Humor, weiblicher Wut und gesellschaftskritischen Themen verbindet. Yrsa, die Hauptprotagonistin, beginnt nach einem eher zufälligen Mord einen Rachefeldzug und nimmt dabei Männer ins Visier, die Frauen auf unterschiedliche Weise Unrecht getan haben.
Die Idee und die teilweise überspitzte Sprache haben mir gut gefallen. Besonders spannend fand ich die Gedanken zu Rassismus, Sexismus und Frauenfeindlichkeit sowie Yrsas Blick auf die Welt. Auch Freundschaft und Zusammenhalt spielen in diesem Plot eine große Rolle.
Der Schreibstil war flüssig und bildhaft. Der Einstieg fiel mir auch leicht und ich konnte mich mit der Thematik und auch den Protagonisten direkt einlassen. Leider fiel das Interesse an Geschichte leider mehr und mehr ab. Trotz der vielen Morde fehlte mir zunehmend die Spannung, und vieles wiederholte sich, während manche Beziehungen für meinen Geschmack zu wenig Tiefe bekamen. Trotzdem wollte ich wissen, wie die Story ausgeht und so fand ich das Ende auch okay und passte zu Yrsas Charakter und ihrem kompromisslosem Verhalten.
Insgesamt ein skurriler und kurzweiliger Debütroman mit einer interessanten Grundidee, klugen Gedanken und schwarzem Humor – für mich allerdings mit einigen Längen und weniger Spannung, als ich erwartet hatte.
Die Idee und die teilweise überspitzte Sprache haben mir gut gefallen. Besonders spannend fand ich die Gedanken zu Rassismus, Sexismus und Frauenfeindlichkeit sowie Yrsas Blick auf die Welt. Auch Freundschaft und Zusammenhalt spielen in diesem Plot eine große Rolle.
Der Schreibstil war flüssig und bildhaft. Der Einstieg fiel mir auch leicht und ich konnte mich mit der Thematik und auch den Protagonisten direkt einlassen. Leider fiel das Interesse an Geschichte leider mehr und mehr ab. Trotz der vielen Morde fehlte mir zunehmend die Spannung, und vieles wiederholte sich, während manche Beziehungen für meinen Geschmack zu wenig Tiefe bekamen. Trotzdem wollte ich wissen, wie die Story ausgeht und so fand ich das Ende auch okay und passte zu Yrsas Charakter und ihrem kompromisslosem Verhalten.
Insgesamt ein skurriler und kurzweiliger Debütroman mit einer interessanten Grundidee, klugen Gedanken und schwarzem Humor – für mich allerdings mit einigen Längen und weniger Spannung, als ich erwartet hatte.