Yrsas Machtspiele
Eine Lehrende an einer Uni. Ein festes Ziel. Ihr Plan: perfide. Ihr Mittel: die Waffen einer Frau. „Honey“ ist ein Roman, der es auf Rache absieht.
Yrsa ist es leid, sich mächtigen Männern zu fügen. Ihr Plan: ihnen weh tun- am besten so, dass sie sterben, ohne das jemand Yrsa auf die Schliche kommt. Ob das gut geht?
Mich hat die Grundidee an „Robin Hood“ erinnert. Ich habe mir Rache für unterdrückte, misshandelte Frauen vorgestellt. Ob ich damit richtig liege?
Sprachlich ist der Roman gut gemacht. Yrsa und ihr Freundeskreis sind ansprechend charakterisiert, man erkennt Ecken und Kanten und irgendwie ist niemand so perfekt wie vielleicht von außen angenommen. Auch ist der Roman gut lesbar. Der Schreibstil ist flüssig und die sprachlichen Mittel gut gewählt.
Der genutzte Sarkasmus lockert die Geschichte zusätzlich auf. Hier und da eine spitze Bemerkung , da eine Stichelei- insgesamt ist der Sarkasmus gut eingesetzt, wenn auch mal überspitzt.
Auch die Thematik finde ich gut. Es werden immer noch zu viele Frauen unterdrückt und Macht auf sie ausgeübt. Hier finde ich gut, dass jemand für die Frauen einsteht. Aber muss es denn zwingend Sex sein? Und dann auch noch Mord?
Genau dies stört mich: die Umsetzung der interessanten Idee. Für mich war zu viel Sex im Spiel und Mord löst die Unterdrückung ja auch nicht auf. Hier hätte ich ein öffentliches anprangern der Fehler besser gefunden. Vielleicht, dass die Männer ihre Fehler in einer für sie peinlichen Situation eingestehen müssen. Aber so kommen die Frauen ja nicht an ihre Rechte, erloschen diese doch mit dem Tod der Männer.
Das spiegelt sich auch in Yrsas Charakter wieder. Sie ist ein Biest, dass über Leichen geht und sehr hinterhältig. Durch ihre Art zieht sie zudem Profit aus ihren Taten, was ich sehr unmoralisch finde. Wäre sie verzweifelt und würde aus diesem Grund handeln, könnte ich sie verstehen- so leider nicht.
Insgesamt gebe ich der Mischung zwischen Roman und Thriller drei Sterne. Einiges hätte man besser umsetzen können, die Sex Szenen sind übertrieben und degradieren die Frauen- das muss nicht sein. Dennoch eine super Grundidee.
Yrsa ist es leid, sich mächtigen Männern zu fügen. Ihr Plan: ihnen weh tun- am besten so, dass sie sterben, ohne das jemand Yrsa auf die Schliche kommt. Ob das gut geht?
Mich hat die Grundidee an „Robin Hood“ erinnert. Ich habe mir Rache für unterdrückte, misshandelte Frauen vorgestellt. Ob ich damit richtig liege?
Sprachlich ist der Roman gut gemacht. Yrsa und ihr Freundeskreis sind ansprechend charakterisiert, man erkennt Ecken und Kanten und irgendwie ist niemand so perfekt wie vielleicht von außen angenommen. Auch ist der Roman gut lesbar. Der Schreibstil ist flüssig und die sprachlichen Mittel gut gewählt.
Der genutzte Sarkasmus lockert die Geschichte zusätzlich auf. Hier und da eine spitze Bemerkung , da eine Stichelei- insgesamt ist der Sarkasmus gut eingesetzt, wenn auch mal überspitzt.
Auch die Thematik finde ich gut. Es werden immer noch zu viele Frauen unterdrückt und Macht auf sie ausgeübt. Hier finde ich gut, dass jemand für die Frauen einsteht. Aber muss es denn zwingend Sex sein? Und dann auch noch Mord?
Genau dies stört mich: die Umsetzung der interessanten Idee. Für mich war zu viel Sex im Spiel und Mord löst die Unterdrückung ja auch nicht auf. Hier hätte ich ein öffentliches anprangern der Fehler besser gefunden. Vielleicht, dass die Männer ihre Fehler in einer für sie peinlichen Situation eingestehen müssen. Aber so kommen die Frauen ja nicht an ihre Rechte, erloschen diese doch mit dem Tod der Männer.
Das spiegelt sich auch in Yrsas Charakter wieder. Sie ist ein Biest, dass über Leichen geht und sehr hinterhältig. Durch ihre Art zieht sie zudem Profit aus ihren Taten, was ich sehr unmoralisch finde. Wäre sie verzweifelt und würde aus diesem Grund handeln, könnte ich sie verstehen- so leider nicht.
Insgesamt gebe ich der Mischung zwischen Roman und Thriller drei Sterne. Einiges hätte man besser umsetzen können, die Sex Szenen sind übertrieben und degradieren die Frauen- das muss nicht sein. Dennoch eine super Grundidee.