Absurd und witzig, mit sympathischer Protagonistin und skurrilen Figuren
Hope Joanna Marlow ist damals zur Polizei gekommen, um sich durch deren Sportförderung auf die Olympiade vorbereiten zu können, inzwischen ist die frühere Taekwondo-Vizeeuropameisterin gern Kriminalkommissarin. Sie ist klug, mutig, wird von den Kollegen geschätzt und einem Kampf weicht sie immer noch nicht aus, wie ein aktuelles Video im Netz beweist, in dem sie sich vor einem Späti gegen vier übergriffige Männer erfolgreich zur Wehr setzt.
Am folgenden Tag wird Hope Joanna zu einem Tatort gerufen, an dem der bekannte Archäologe und Händler obskurer Objekte, Dr. 'Indiana' Jens durch einen Schlangenbiss zu Tode kam. Kurze Zeit später gibt es einen weiteren Toten.
Horst Evers schreibt locker, lebendig und bildhaft, besonders zu Beginn der Geschichte gibt es viel Situationskomik, schlagfertige Dialoge und (Berliner) Sprachwitz, die mich haben lachen oder schmunzeln lassen. Trotz seines oft ironischen Blicks auf Berlin merkt man dem Autor die Liebe zur Stadt und vor allem ihren Bewohnern an. Seitenhiebe gibt es auf die Politiker und die Bürokratie, und auch Social Media und der Rechtsradikalismus spielen eine Rolle.
Die Geschichte ist sowohl charakter- als auch handlungsgetrieben. Alle auftretenden Figuren sind mal mehr, mal weniger überzogen gezeichnet und bei aller Skurrilität gut ausgearbeitet. Die Handlung entwickelt sich von einer wahnwitzigen Situation zur nächsten, wobei Kommissarin Marlow sich selber treu bleibt. 'Hope Joanna' überzeugt mich mehr durch den wirklich einfallsreichen, schrägen Plot denn als Krimi. Mir hat Horst Evers' neues, sehr eigenes Buch mit der skeptischen Joanna in der Berliner Nacht auf dem Cover im Retro-Stil viel Vergnügen bereitet.
Am folgenden Tag wird Hope Joanna zu einem Tatort gerufen, an dem der bekannte Archäologe und Händler obskurer Objekte, Dr. 'Indiana' Jens durch einen Schlangenbiss zu Tode kam. Kurze Zeit später gibt es einen weiteren Toten.
Horst Evers schreibt locker, lebendig und bildhaft, besonders zu Beginn der Geschichte gibt es viel Situationskomik, schlagfertige Dialoge und (Berliner) Sprachwitz, die mich haben lachen oder schmunzeln lassen. Trotz seines oft ironischen Blicks auf Berlin merkt man dem Autor die Liebe zur Stadt und vor allem ihren Bewohnern an. Seitenhiebe gibt es auf die Politiker und die Bürokratie, und auch Social Media und der Rechtsradikalismus spielen eine Rolle.
Die Geschichte ist sowohl charakter- als auch handlungsgetrieben. Alle auftretenden Figuren sind mal mehr, mal weniger überzogen gezeichnet und bei aller Skurrilität gut ausgearbeitet. Die Handlung entwickelt sich von einer wahnwitzigen Situation zur nächsten, wobei Kommissarin Marlow sich selber treu bleibt. 'Hope Joanna' überzeugt mich mehr durch den wirklich einfallsreichen, schrägen Plot denn als Krimi. Mir hat Horst Evers' neues, sehr eigenes Buch mit der skeptischen Joanna in der Berliner Nacht auf dem Cover im Retro-Stil viel Vergnügen bereitet.